Naturschutzbund ruft Vogelfreunde zur "Stunde der Wintervögel" auf

Unter anderem bei der "Stunde der Wintervögel" zu beobachten: Rotkehlchen.
  • Unter anderem bei der "Stunde der Wintervögel" zu beobachten: Rotkehlchen.
  • Foto: NABU
  • hochgeladen von Jens Steinmann

Am 9. Januar ist es wieder so weit: Zum fünften Mal rufen der NABU und der Landesbund für Vogelschutz Bayern (LBV) zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Bis zum 11. Januar haben Vogelfreunde die Möglichkeit, sich zu beteiligen.

Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr im Gladbecker Stadtgebiet bleiben, lassen sich dabei zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Jeder Gladbecker Vogelfreund kann sich im Stadtgebiet an der Aktion des NABU beteiligen.
Im Vorjahr hatten trotz ausgesprochen milden Winterwetters rund 75.000 Vogelfreunde bundesweit an der Aktion teilgenommen. Insgesamt gingen Meldungen aus mehr als 53.000 Gärten und Parks mit rund 2 Millionen Vögeln ein. Allein in Nordrhein-Westfalen beteiligten sich 14.500 Menschen an der Zählaktion und meldeten landesweit über 374.000 Beobachtungen an den NABU. In Kreis Recklinghausen waren im Jahr 2013 in 374 Gärten 13604 Vögel gezählt worden. Insgesamt 528 Vogelfreunde hatten im Kreisgebiet  Beobachtungen über die heimische Vogelwelt vor Ort gemacht.

Vogelfreunde hoffen auf rege Beteiligung

  Damit ist die bundesweite Vogelzählung von NABU und LBV eine der größten wissenschaftlichen Mitmachaktionen deutschlandweit.
Wer teilnehmen möchte, kann dasbeispielsweise im heimischen Garten tun. Benötigt werden nur Stift und Papier. Teilnehmer sollen die höchste Anzahl einer Vogelart notieren, die sie im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachten konnten. So sollen Doppelzählungen vermieden werden.

Unter www.stundederwintervoegel.de können Vogelfreunde ihre Beobachtungen online registrieren lassen und aktuelle Ergebnisse erfahren. Wer sich nicht online registrieren möchte, kann einen Meldebogen, erhältlich in der VHS, ausfüllen und bis zum 19. Januar an den NABU senden oder sich am 10. und 11. Januar von 10 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800/1157115 melden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Daten mittels einer App an den NABU zu senden, die kostenlos unter www.nabu.de/vogelfuehrer erhältlich ist.

Autor:

Jens Steinmann aus Herne

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