Erste SPD-Bürgermeisterkandidatin in der Stadtgeschichte
Gladbecker SPD setzt auf Bettina Weist

Die Gladbecker SPD schickt bei der Kommunalwahl 2020 Bettina Weist als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen.
  • Die Gladbecker SPD schickt bei der Kommunalwahl 2020 Bettina Weist als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen.
  • Foto: & Text Peter Braczko/STADTSPIEGEL Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Gladbeck könnte erstmals in der Geschichte eine Erste Bürgermeisterin bekommen: Bettina Weist, sportlich, attraktiv und Verwaltungsfachfrau mit langer Erfahrung, stellte sich am Mittwoch im SPD-Parteibüro der Presse.

Jetzt brauchen nur noch die Wählerinnen und Wähler mitmachen, dann könnte es für die SPD klappen, wieder die „Nummer eins“ im Rathaus zu stellen. Für die zukünftigen Herausforderungen bringt sie nach ihrer Meinung alle Erfordernisse mit. Ihre Haltung ist klar: „Ich gestalte gerne!“

Bettina Weist (geborene Grochtdreis) ist in Gladbeck fest verwurzelt, wuchs in Butendorf auf, machte das Abi „am Riesener“, studierte, ist Teil einer sportbegeisterten Familie, spielte lange Jahre beim VfL aktiv als Torjägerin Handball und leitet jetzt den Tennisclub Haus Wittringen.

25 Jahre arbeitet sie bereits in der Stadtverwaltung, qualifizierte sich als Kinder- und Jugendbeauftragte, leitete das Projekt Bündnis und Familie, engagierte sich stark für den Jugendrat. Im Jahr 2010 schaffte sie den Sprung zur Amtsleiterin mit der Zuständigkeit für alle schulischen Einrichtungen. Jugend, Bildung und Erziehung, da kann sie auch privat mitreden, zusammen mit ihrem Mann Stefan gehören zur Familie zwei 17 und 19 Jahre alte Söhne. Die zukünftigen Aufgaben möchte sie gezielt angehen, dazu gehören die Digitalisierung im Bildungsbereich, die Förderung von Wirtschaft und Beschäftigung , außerdem die wichtigen finanziellen Steuerungen. Was sie überaus lobt, stellt sie auch deutlich heraus: „Hier leben viele verantwortungsvolle und engagierte Bürger, von der Jugend bis zum Seniorenbeirat.“

Was die ökologische Gruppe „Friday for Future“ auslöste, die sich mittlerweile zur Massenbewegung steigerte und am Freitag einen bundesweiten Klimastreik durchführt, kommentierte sie dabei auch: „Hier weckten die Schülerinnen und Schüler ein starkes Bewusstsein für den Klimaschutz!“

Weiterhin möchte sie den Wohnungsmarkt im Auge behalten, denn, so die Kandidatin: „Die Stadtteile dürfen nicht zum Spielball von Wohnungskonzernen werden!“ Zusätzliche und zukünftige Aufgaben: Den Nahverkehr stärken und damit die Mobilität verbessern.

Realistisch möchte sie in den Wahlkampf gehen: „Die SPD hat gefragt, ob ich kandidieren möchte – und das nehme ich gerne an.“ Da eine Stichwahl nicht mehr stattfinden wird, will die 51-jährige Rentforterin das Vertrauen der Gladbecker bereits im ersten Wahlgang erhalten. „Das ist wie im Sport“, gibt sie zum Ende ihrer Vorstellung mit auf den Weg: „Da gibt es immer einen Gewinner und einen Verlierer!“

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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