Motorsport: Gladbecker fährt in Imola zum WM-Sieg

Stolz präsentiert Philipp Wlazik den Weltmeisterpokal der Saison 2017. Foto: privat
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  • Stolz präsentiert Philipp Wlazik den Weltmeisterpokal der Saison 2017. Foto: privat
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Riesenerfolg in Imola: Der Gladbecker Philipp Wlazik hat in Italien den Weltmeister-Titel beim Marken-Pokal „Lamborghini Squadra Corse Super Trofeo“ in der AM Klasse gewonnen. Nach drei spannenden Renntagen konnte er mit seinem Team-Kollegen Florian Scholze ganz oben auf dem Podium stehen.

Imola, der Name dieser Stadt ist Musik in den Ohren vieler Motorsportfans. Bis vor wenigen Jahren wurde hier beim Großen Preis von San Marino Formel-1-Geschichte geschrieben. Hier spielten sich aber auch Tragödien ab, wie der Unfalltod Ayrton Sennas und Roland Ratzenbergers 1994. Die Formel 1 hat die Rennstrecke inzwischen verlassen, aber noch immer donnern hier PS-Boliden über den Asphalt.

So auch am vergangenen Wochenende (18./19. November), als Lamborghini zur markeneigenen WM ausgerufen hatte. Mit dabei war der Gladbecker Philipp Wlazik, der zusammen mit seinem Teamkollegen Florian Scholze zum entscheidenden Rennen angetreten war. Sie stellten sich dem Weltfinale der Super Trofeo, bei dem über 60 Autos und fast einhundert Fahrer der Super Trofeo Nordamerika, Europa und Asien gegeneinander antraten.

Zuvor hatte sich das Team in den vergangenen Monaten mit Fahrern aus ganz Europa gemessen. Nun ging es beim Finale in Italien um die Weltmeisterschaft in der Klasse AM. Der EInsatz von Benzin, Schweiß und Adrenalin zahlte sich aus: Nach einem spannenden Rennwochenende in ihrem gelben Lamborghini Huracán standen Wlazik und Scholze als Weltmeister fest.

Wlaziks Teamchef Robin Dörr zeigte sich begeistert: „Wir können es noch gar nicht glauben, wir sind tatsächlich Weltmeister. Mit diesem Ziel vor Augen sind wir zwar in das Weltfinale gegangen, aber wirklich damit gerechnet hatten wir nicht. Hier treten immerhin die Besten gegeneinander an. Umso mehr freuen wir uns über diesen Titel und gehen mit einem wahnsinnig guten Gefühl in die Winterpause. Ich persönlich kann es jetzt schon kaum erwarten, unseren Titel nächste Saison zu verteidigen.“

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