DRK Gladbeck vor Ort
Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften tagte in Hagen - Zukunftsplanung der Rotkreuzarbeit

Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften in Westfalen Lippe tagte in Hagen
  • Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften in Westfalen Lippe tagte in Hagen
  • hochgeladen von Wilhelm Walter

Der Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften tagte in Hagen und hatte eine umfangreiche Tagesordnung im Gepäck.
Der Gladbecker DRK Kreisverband wurde vom Kreisrotkreuzleiter Wilhelm Walter und dem Fachberater Betreuung Hans Jürgen Großmann vertreten. Insgesamt waren über 60 ehrenamtliche Leitungs- und Führungskräfte nach Hagen gekommen. Die Landesrotkreuzleitung hatte eingeladen und 14 Tagesordnungspunkte waren auf der Agenda verzeichnet. Wichtige Themen waren insbesondere der Bericht des Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz von Herrn Christoph Brodesser und die weitere Entwicklung auf Bundes- und Kreisebene. Hier war insbesondere die aktuelle Entwicklung der Einsatzeinheit NRW und die anstehenden Herausforderungen 2019 und Folgejahre ein wichtiges Thema. 
Auch der Fachdienst Rettungshunde gab einen kurzen Überblick über die Aktivitäten und Alarmierungen im Jahr 2018 und die Ausbildungsplanung 2019. In Westfalen Lippe sind 11 Rettungshundestandorte mit 100 Rettungshundeteams tätig. Bis Jahresende 2019 werden 10 Maintrailerteams zusätzlich zu den vorhandenen Teams einsatzbereit sein. Die Alarmierung aller Rettungshundestaffeln läuft zentral über die Alarmzentrale des Landesverbandes in Westfalen Lippe. Diese Aufgaben übernimmt die Einsatzzentrale des DRK Gladbeck an der Europastraße. Im Jahr 2018 wurden insgesamt fast 100 Alarmierungen durchgeführt. 
Ein überaus praxisnahen Vortrag hat Herr Thomas Münzberg aus dem Fachbereich Rotkreuzarbeit und Bevölkerungsschutz gehalten. Hier war das Thema Ausbilden, Aktivieren, Anbieten der Schwerpunkt. Gerade im Bereich der Ausbildung werden neue Wege für das Ehrenamt vorbereitet und im Jahr 2019 und Folgejahre umgesetzt. 
Auch der Vortrag von Frau Zerfas über den Sachstand der Sanitätswachdienste 2.0 rundete die Veranstaltung in Hagen ab.
Es wird viele positive Veränderungen im Bereich der ehrenamtlichen Rotkreuzarbeit geben und das ist auch überaus wichtig für die Zukunftsplanung der Rotkreuzarbeit auf allen Ebenen. 

Das DRK allgemein und gerade in Westfalen Lippe ist eine starke Gemeinschaft und gerade der Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften ist für die Vernetzung untereinander ein besonderer Baustein. 

Vielen Dank an die Landesrotkreuzleitung und die Referenten und an das Vorbereitungsteam für diese lehrreiche zukunftsweisende Veranstaltung.

Autor:

Wilhelm Walter aus Gladbeck

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