Private Initiative bittet um Spenden
Unbürokratische Hilfe kommt an

Das deutsch-ukrainische Team leistet vor Ort Hilfe für Flüchtlinge aus Ukraine. Hilfe, die direkt ankommt. Obiges Foto zeigt das Team vor dem Ladenlokal in der Hochstraße 50, das der Immobilienbesitzer für den guten Zweck kostenlos zur Verfügung stellt. Das Foto zeigt von links nach rechts Lesia Teliuk, Antonina Furman, Olesia Nechepotenko, Sina Mind, Christiane Stipek, Thorsten Rottmann, Maria Rottmann, Irina Duss und Natalia Skrykpo.
  • Das deutsch-ukrainische Team leistet vor Ort Hilfe für Flüchtlinge aus Ukraine. Hilfe, die direkt ankommt. Obiges Foto zeigt das Team vor dem Ladenlokal in der Hochstraße 50, das der Immobilienbesitzer für den guten Zweck kostenlos zur Verfügung stellt. Das Foto zeigt von links nach rechts Lesia Teliuk, Antonina Furman, Olesia Nechepotenko, Sina Mind, Christiane Stipek, Thorsten Rottmann, Maria Rottmann, Irina Duss und Natalia Skrykpo.
  • Foto: Team
  • hochgeladen von Uwe Rath

Sie haben sich spontan zusammengefunden. Leisten direkt vor Ort Hilfe, die auch tatsächlich ankommt. Ganz ohne Bürokratie.

Die Rede ist von dem deutsch-ukrainischen Team, dass die Menschen unterstützt, die aus der vom Krieg erschütterten Ukraine geflohen und bei ihrer Suche nach Sicherheit in Gladbeck angekommen sind.

Sogar ein Ladenlokal im Haus Hochstraße 50 kann das Team inzwischen für seine Zwecke nutzen, da der Eigner des Hauses für den guten Zweck auf die eigentlich fällige Miete verzichtet.

Hier können sich die Flüchtlingsfamilien unter Vorlage ihres Passes und später der Meldebescheinigung registrieren lassen und werden dann mehrmals pro Woche mit Lebensmitteln versorgt. Außerdem bekommen. Hierbei kommt dann das Projekt "Foodsharing" in Spiel, denn aus dieser Quelle stammen die Lebensmittel. Ebenfalls kostenlos ausgegeben werden Kleidung, Spielsachen, Haushaltswaren sowie Möbel, die von Gladbeck Bürgern gespendet wurde.

Wie professionell das Team arbeitet zeigt der Umstand, dass die Stadt Gladbeck die private Initiative in ihren Flüchtlingseinrichtungen als Anlaufstelle nennt. Das sorgt natürlich für einen größeren Andrang von Menschen und hat nun das Team an die Grenze der Handlungsfähigkeit gebracht.

An Aufgeben wird aber auf keinen Fall gedacht, vielmehr hofft man nun auf weitere Unterstützung durch die Gladbecker Bürger. So werden weitere Spenden benötigt, vor allen Dingen haltbare Lebensmittel. Doch auch kleinere Elektrogeräte (Wasserkocher und Bügeleisen), sowie andere Haushaltsgeräte (Staubsauger, Mikrowellengeräte und Kühlschränke) werden benötigt. Gleiches gilt für Bügelbretter, Töpfe als auch Pfannen.

Bekleidungsstücke werden nur nach einer strengen Kontrolle angenommen. Hierfür ist natürlich eine Terminabsprache unter Tel. 0177-3280735 (Sina Mind) erforderlich.

Sachspenden werden montags von 12 bis 14 Uhr sowie mittwochs und freitags von 11 bis 13 Uhr in dem Ladenlokal im Haus Hochstraße 50 entgegen genommen.

Tatkräftig unterstützt wird die Arbeit des Teams bereits von Familie Heib, die schon viele Sachspenden überreicht hat und zudem in ihrem Einzelhandelsgeschäft auch eine Spendendose aufgestellt hat, in der Geldspenden gesammelt werden.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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