Gladbecker Geschäftsmann wehrt sich gegen Gerüchte und üble Nachrede
Hassan Hamdaoui geht nun in die Offensive

Wehrt sich vehement gegen die gegen seine Person und seine Firma erhobenen Vorwürfe und Gerüchte: Der Gladbecker „Handy-Pionier“ Hassan Hamdaoui.
  • Wehrt sich vehement gegen die gegen seine Person und seine Firma erhobenen Vorwürfe und Gerüchte: Der Gladbecker „Handy-Pionier“ Hassan Hamdaoui.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Uwe Rath

Vor 25 Jahren steckte der Mobilfunk noch in seinen Kinderschuhen. Die ersten auf dem Markt erhältlichen Handys wurden von Zweiflern noch gerne als „technisches Spielzeug“ belächelt. Doch es gab auch Menschen, die die Zukunfts-chancen der neuen Technolgie sehr wohl richtig einzuschätzen wussten. Und eben zu diesen Menschen gehörte damals auch der Gladbecker Hassan Hamdaoui.

Zwar in Marokko geboren, kann sich Hamdaoui sehr wohl als „Kind des Ruhrgebietes“ bezeichnen. Denn als Kleinkind kehrte er im Alter von nur einem Jahr samt seiner Familie der nordafrikanischen Heimat den Rücken zu, lebt seit nunmehr 51 Jahren im Revier, wo er also auch Kindheit und Jugend verbrachte. Und in der gesamten Emscher-Lippe-Region gehört Hassan Hamdaoui zweifelsohne zu den „Handy-Pionieren“.

Seinen ersten Shop eröffnete der Geschäftsmann in Gladbeck. Von hier aus baute er sein Filialnetz, das zeitweise vom Niederrhein bis ins nördliche Sauerland reichte, stetig aus. Zeitweise betrieb er an 33 Standorten Filialen, ehe er den Beschluss fasste „kürzer treten“ zu wollen. In der Folge trennte sich Hamdaoui von der Mehrzahl der Filialen. Dieses war ein strategisch wichtiges Vorgehen, da zum einen die große Entfernung einiger Filialen mit der Zeit, einen hohen logistischen Faktor mit sich brachte, des Weiteren, konnte man die Qualität der Shops, in naher Umgebung und dezimierter Anzahl, adäquater kontrollieren und sicher stellen.Also ganz nach dem bewährten Schema, mehr Qualität, weniger Quantität. Übrig blieben regionale Standorte in Bottrop, Herne, Gladbeck, Herne-Wanne, Gelsenkirchen.

Eine Erfolgsgeschichte also? Zweifelsohne. Doch in jüngster Zeit haben sich über Hassan Hamdaoui dunkle Wolken zusammengebraut. Und nun geht der Geschäftsmann selbst in die Offensive: „Es ist der Zeitpunkt gekommen, Stellung zu beziehen zu den umlaufenden Gerüchten und Pressemeldungen der vergangenen Wochen,“ verkündet er. Gleichzeitig möchte sich Hamdaoui aber auch bei den Menschen bedanken, die ihm und seinem Unternehmen über zwei Jahrzehnte die Treue gehalten haben.

„Der Name Hamdaoui steht in Gladbeck und Umgebung seit über 25 Jahren für Kompetenz, Service und Beratung im Bereich Telekommunikation.“ „Es ist eine Seltenheit, dass ein Betrieb in unserer Brache heutzutage eine derart lange Historie vorweisen kann,“ blickt Hamdaoui mit einer verständlichen Portion Stolz in seiner Stimme zurück.

Einen Grund für diese Entwicklung liefert der Geschäftsmann gleich mit: „Dieses war einzig und allein durch ehrliches und engagiertes Arbeiten möglich. Und dies bezieht sich sowohl auf unsere Geschäftspartner, vor allem aber auf unsere Kunden.“

Daher war es für Hamdaoui ein herber Schlag, als ihm ein renommierter Mobilfunk-Netzanbieter vor wenigen Wochen die Lizenz entzog. „Mit dem mutmaßlichen Argument, nicht kundenorientiert gearbeitet zu haben, um es mal dezent zu formulieren,“ versteht Hamdaoui den Vorgang bis heute nicht so recht.

„Jeder der mich persönlich kennengelernt hat, weiß, dass ich mich über zwei Dekaden hinweg für Transparenz, Ehrlichkeit und Empathie gegenüber unseren Kunden stark gemacht habe und die besagten Vorwürfe gegenüber meinem Unternehmen absolut keine Substanz haben,“ gibt Hamdaoui zu Protokoll.

Natürlich hat der Gladbecker sich in der Telekommunikations-Branche herumgehört und hat herausgefunden, dass noch viele andere Betriebe von dem Vorgehen des Mobilfunkanbieters betroffen sind. Als Grund für den Entzug der Lizenz werde auch diesen Betroffenen die bereits genannten Vorwürfe gemacht. „Viele von ihnen gehen gegen die völlig überraschende und unverständliche Aktion eines langjährigen Vertragspartners rechtlich vor,“ hat Hassan Hamdaoui herausgefunden. „Leider kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass dahinter ein systematische Vorgesehen zur Ausdünnung des persönlichen Vertriebs vor Ort steckt!“
Hassan Hamdaoui blickt aber durchaus positiv in die Zukunft: „Zum Schluss möchte ich noch einmal den zahlreichen Kollegen, Kunden und Geschäftspartner danken, die solidarisch zu uns stehen und realisiert haben, dass die Wahrheit meist zwischen den Zeilen zu finden ist.“

Und den überraschenden Entwicklungen in jüngster Zeit kann Hamdaoui sogar etwas Gutes abgewinnen: „In Bezug auf unsere geschäftliche Zukunft haben wir die Ereignisse zum Anlass genommen, uns noch umfangreicher und flexibler aufzustellen, um unseren Kunden eine noch erheblich größere Viefalt an Angeboten als bisher zu ermöglichen.“

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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