Lebenslage Haftstrafen wegen illegalem Autorennen

Ein Berliner Landgericht hat zwei Männer im Alter von 25 und 28 Jahren wegen einem illegalen Autorennen mit tödlichem Ausgang wegen Mordes zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt.
Vor einem Jahr waren die beiden mit 160 km/h durch Berlin um die Wette gerast. Dabei hatten sie eine rote Ampel übersehen. Der unbeteiligte Fahrer eines Jeep wurde erfasst und über 70 m weit geschleudert. Der Fahrer kam dabei ums Leben.
In seinem Urteil sah das Gericht eine Einzelentscheidung, die auf den Fall bezogen werden muss. Wer mit 160 km/h durch eine Innenstadt rast, nimmt den Tod anderer Verkehrsteilnehmer in kauf. Hindernisse auf der Strasse seien nicht zu erkennen. Das Gericht erkannte deshalb auf Vorsatz. Den beiden Männern sei es um Ansehen in der Szene gegangen. Auch der zu erwartende Click sei kein Grund, strafmildernd zu verfahren. Auch in diesem Fall bleibe ein Mensch Mensch. Das Tötungsdelikt sei deshalb als Mord zu werten.
Bereits kurz nach dem Urteilsspruch hat einer der Verteidiger bereits in die Revision gegangen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Führerschein der beiden Fahrer wurde zudem auf Lebenszeit gesperrt.

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