Das Herner Jugendamt stellt sich vor

Dr. Annette Frenzke-Kulbach und Gudrun Thierhoff laden alle Bürger herzlich dazu ein, an den Veranstaltungen der Aktionswoche teilzunehmen.
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  • Foto: Detlef Erler
  • hochgeladen von Dirk Marschke

Was macht eigentlich das Jugendamt? Diese Frage müssten sich eigentlich viele stellen, denn „weniger als 30 Prozent kennen alle Leistungen des Fachbereichs Kinder – Jugend – Familie“, weiß Fachbereichsleiterin Dr. Annette Frenzke-Kulbach. Um Abhilfe zu schaffen, beteiligt sich Herne an der Aktionswoche „Das Jugendamt. Unterstützung die ankommt“ vom 3. bis 8. Juni.

20 Veranstaltungen umfasst das Angebot. Los geht es mit der Eröffnung am Montag ab 15 Uhr vor der Christuskirche und im Jugendamt, Hauptstraße 241, unter anderem mit Musik, Malwettbewerb, Luftballonaktion, Flashmob, Tag der offenen Tür und Büro-Rallye.

Bis zum Samstag, 8. Juni, können dann die Interessierten in verschiedensten Einrichtungen erfahren, was das Angebot des Fachbereichs alles umfasst. Von der Schnupperstunde in der Spielgruppe im Familienzentrum und Tipps für den richtigen Kindersitz über Partys und bunte Nachmittage auf Spielplätzen oder Jugendeinrichtungen bis zu Infoveranstaltungen der verschiedenen Abteilungen wie dem Pflegekinderdienst oder der Erziehungshilfe warten Spaß und wichtige Tipps auf alle Herner.

Die Arbeit transparent machen

„Es ist eine gute Gelegenheit, den Fachbereich in Gänze nach außen darzustellen und transparent zu machen“, freut sich Stadträtin Gudrun Thierhoff. Zudem sollen Berührungsängste und Hemmschwellen abgebaut werden. „Die Leute sollen nicht erst zu uns kommen, wenn es ganz schlecht ist“, erklärt Annette Frenzke-Kulbach. Zudem will man natürlich auch das Image aufpolieren. „Das hat gelitten“, weiß die Fachbereichsleiterin mit Blick auf die Berichte, in denen es um Todesfälle von kleinen Kindern und mögliche Versäumnisse der Jugendämter in Deutschland geht.

Die Leute sollen daher sensibilisiert werden, dass die Fachbereichseinrichtungen die Kinder und ihre Familien praktisch „von der Geburt bis in den Beruf“ begleiten. „Es ist ein moderner Dienstleis-tungsbetrieb und der größte Fachbereich der Stadt“, lässt Gudrun Thierhoff zudem wissen.

Das Programm hängt in den verschiedenen Einrichtungen aus und ist zudem unter www.herne.de zu finden.

www.herne.de

Autor:

Dirk Marschke aus Herne

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