Heißer Tanz auf Herner Eis

Zusammenarbeit für ein friedliches Derby (v. li.): Dirk Rein, Frank Schäfer, Torsten Schumacher und  Frank Rust (Sicherheitsbeauftragter ESC Essen).Foto: Herner EV | Foto: Herner EV
  • Zusammenarbeit für ein friedliches Derby (v. li.): Dirk Rein, Frank Schäfer, Torsten Schumacher und Frank Rust (Sicherheitsbeauftragter ESC Essen).Foto: Herner EV
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Der Auftakt ist geglückt. Doch nach dem klaren Sieg gegen Netphen wartet am Freitag schon die nächste Aufgabe gegen einen Oberligisten auf den Herner EV. Und es ist eine besonders prickelnde Partie, denn gegen die Moskitos aus Essen ist Derby-Zeit!
Bei einer solchen Partie ist die Spannung natürlich immer besonders groß. Und die Essener werden ordentlich Respekt mitbringen.
Die Oberliga-Saison beendete der ESC Essen nur auf Rang 9. Zudem ist der heiße Tanz auf Herner Eis ihr Auftaktspiel in der Pokalrunde. Gegen den alten Rivalen zu verlieren wäre da alles andere als ein Traumstart.
Doch der Regionalliga-Meister hat bei seinem 9:4-Auftaktsieg Selbstvertrauen getankt. Und für ein Derby muss man sich nicht extra motivieren.
Natürlich fiebern auch die Anhänger beider Vereine dem Spiel entgegen. Doch bei aller Emotion ist es den Verantwortlichen wichtig, dass es ein friedliches Eishockeyfest wird und die Auseinandersetzung auf eine rein sportlich-faire Rivalität beschränkt bleibt.
„Ich denke, es wird keine Probleme geben, und wir werden ein sportliches Fest erleben“, hofft der ESC-Vorsitzende Torsten Schumacher. Dafür arbeiten die Klubs Hand in Hand. Denn das hochbrisante Spiel um wichtige Punkte und Prestige, soll Störenfrieden keine Plattform bieten.
„Wir möchten ein friedliches Derby. Wir sind ein Familienverein und genau das wollen wir auch beweisen“, sagt Frank Schäfer, erster Vorsitzender des HEV. Daher betreuen in Absprache mit dem ESC Essener Ordner ihre Fans. Im Rückspiel sind dann Herner Ordner für die HEV-Fans vor Ort. Zur Unterstützung der Ordner ist auch die Polizei mit von der Partie. Zudem gelten ausgesprochene Hallenverbote für diese Partien in beiden Hallen.
„In erster Linie soll es eine abschreckende Wirkung auf Chaoten und Krawallbegeisterte haben. Diese sollen schon die Lust verlieren, bevor sie überhaupt auf die Idee kommen“, fügt Dirk Rein, Leiter des Ordnungsdienstes HEV, hinzu.
Denn trotz aller sportlichen Rivalität hätten die Vereine ein ebenso freundschaftliches wie restpektvolles Verhältnis, wie auf einem Treffen betont wurde. Nun fiebern aber beide Lager dem Freitag entgegen, wenn um 20 Uhr in der Gysenberghalle der erste Bully ansteht.
Eintrittskarten bekommt man während der öffentlichen Laufzeiten an der Pistenbar in der Eishalle sowie bei den HEV-Partnern Fussboden Schubert, Dorstener Straße 238, A & S Textildruck, Cranger Straße 38, und Battram Hockeyausrüstung, Mont-Cenis-Straße 296, bis Freitag, 13 Uhr, ermäßigte Tickets gibt es nur an der Abendkasse.

Autor:

Dirk Marschke aus Herne

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