Locker und freudig zum Schulerfolg

Gemeinsam für einen guten Schulstart (v.l.):Ronja Sabinger (Stadt Herne), Sabine Jäger, Barbara Ocken-Bitter, Karin Roth sowie vom Familienzentrum Horsthausen Guiseppina Parizi, Anna Valentina di Giovine, Birgit Dudda-Peterson und Nicole Salzmann.Foto: Detlef Erler
  • Gemeinsam für einen guten Schulstart (v.l.):Ronja Sabinger (Stadt Herne), Sabine Jäger, Barbara Ocken-Bitter, Karin Roth sowie vom Familienzentrum Horsthausen Guiseppina Parizi, Anna Valentina di Giovine, Birgit Dudda-Peterson und Nicole Salzmann.Foto: Detlef Erler
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Es ist ein Riesenschritt, wenn es für die lieben Kleinen vom Kindergarten in die Grundschule geht. Doch nicht nur der Nachwuchs sieht mit großen Augen dem neuen Lebensabschnitt entgegen. Auch die Eltern fragen sich oft verunsichert, was wohl auf sie und ihre Sprösslinge zukommt. Ein neues Elterntrainingsangebot soll den Großen helfen, Selbstvertrauen zu schöpfen.
Wer Kinder hat, wird es wohl trotz aller Freude bestätigen. „Erziehung ist ein knochenharter Job“, meint Karin Roth. Die pensionierte ehemalige Leiterin der Grundschule am Berliner Platz weiß es auf Erfahrung. Nun wendet sie sich mit dem Programm „Die Gesetze des Schulerfolgs“ als Kursleiterin den Eltern zu.
Der Titel des vom Bildungsforscher Klaus Hurrelmann mit dem Pädagogen Adolf Timm entwickelten Programms mag auf den ersten Blick etwas abschrecken. Doch es geht nicht darum, starren Leistungsdruck und straffe Richtlinien festzulegen. Vielmehr geht es darum, die Mütter und Väter an die kleinen Dinge zu erinnern und hinzuweisen. „Es ist nichts, was die Welt aus den Angeln hebt“, macht Karin Roth deutlich.
Sich selbst klar machen, was das Kind kann, an den richtigen Stellen Lob verteilen, Vorbild sein aber auch die entsprechende Autorität vorleben.. „Das Programm soll lebensnah sein“, verdeutlicht Roth. Dabei sind die Eltern aber nicht zum passiven Zuhören verurteilt. Denn dann ist die Aufmerksamkeit schnell weg. Das kennt jeder aus seiner eigenen Schulzeit.. Ebenso wichtig ist der Austausch und Erfahrungen aus dem eigenen Leben einbringen.
20 Teilnehmer hatte die Premierenveranstaltung, die vom Familienzentrum Horsthausen in Zusammenarbeit mit der Regenbogenschule durchgeführt wurde. Und dieses war ein voller Erfolg. Es sei gut, dass „die Unsicherheiten und Ängste der Eltern ernstgenommen werden“, verdeutlicht Birgit Dudda-Petersohn vom Familienzentrum Horsthausen.
„Die Eltern sind oft vorsichtig der Schule gegenüber. Sie müssen darin bestärkt werden was sie können“, weiß auch Barbara Ocken-Bitter, die Leiterin der Regenbogenschule.
Nachdem im ersten Abschnitt des dreiteiligen Programms noch vor der Einschulung mit den sozusagen die Grundzüge der Erziehung besprochen wurden, dreht sich das zweite Modul, das im ersten Schuljahr stattfindet,darum, wie man die Kinder motivieren kann, damit die Schule nicht zum Ort des Frustes wird.
Der letzte, für das zweite Schuljahr vorgesehene Teil dreht sich dann darum, wie die eigenen vier Wände zu einem guten Lernort gestaltet werden.
Nach dem Start soll das Programm nun nach und nach auch in den weiteren Familienzentren der Stadt angeboten werden, wie Sabine Jäger vom Bildungsraum Familienzentrum der Stadt Herne verdeutlicht.
Gefördert wird die Umsetzung aus Mitteln des Programms „Lernen vor Ort“.

Autor:

Dirk Marschke aus Herne

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