Radschnellweg im Ballungsraum: Entlastung für den Autoverkehr

Der Radschnellweg führt von Duisburg nach Hamm. Grafik: Archiv ADFC
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Der geplante Radschnellweg (RS1) soll als erster seiner Art einen Ballungsraum durchziehen. Die geplante Strecke von Duisburg bis Hamm beträgt rund 100 Kilometer; davon allein im Kreis Unna gut 20 Kilometer.

Die Städte Bergkamen und Kamen werden dadurch auf der Trasse der ehemaligen Klöcknerbahn mit rund 14 km Radschnellweg profitieren.
Mit ausreichend breiten Fahrbahnen für jede Richtung, einem separiertem Gehweg, beleuchtet, möglichst kreuzungsfrei, gut ausgeschildert und asphaltiert wird er ein Vorbild für weitere Radschnellwegprojekte in Deutschland sein.
Dieses noch vor wenigen Jahren als Vision freundlich belächelte Projekt geht nun mit großen Schritten der Realisierung entgegen.
Der ADFC Ortsverband BergKamen möchte daher Interessierte und Kommunalpolitiker zu einer Informationsveranstaltung am:
Dienstag, 25. Oktober 2016 um 18.00 Uhr im Schützen- und Heimathaus, An der Schützenheide 17 in Bergkamen zu dem Vorhaben des „schnellsten Fahrradweges durch Kamen und Bergkamen“ einladen.

Als kompetenter Gesprächspartner und Hauptreferent wird Herr Martin Tönnes, Bereichsleiter Planung beim Regionalverband Ruhr, an diesem Abend zur Verfügung stehen.

Bis 3.000 Radler täglich im Kreis Unna erwartet

Mit dem Radschnellweg RS1 ist eine deutliche Entlastung vom Autoverkehr zu erwarten. Die Machbarkeitsstudie rechnet mit 51.000 Radfahrern täglich.
Im Kreis Unna werden je nach Abschnitt zwischen 1.000 und 3.000 Radler pro Tag erwartet. In den beteiligten Städten wird der Radverkehr zunehmen.

Hintergrund

In vier Jahren soll der Radschnellweg im gesamten Streckenverlauf fertig sein. Ein erstes Streckenteilstück von 10,4 km zwischen Essen und Mülheim ist bereits fertiggestellt. Die Kosten des Gesamtprojektes: 180 Mio. Euro. Der Verkehrs- und volkswirtschaftlicher Nutzen: circa fünfmal so hoch.

Der Radschnellweg führt von Duisburg nach Hamm. Grafik: Archiv ADFC
Lediglich Fußgänger oder Inliner kreuzen den Radweg. Grafik (Archiv): ADFC
Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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