Die Cafeteria am Geor-Forster-Gymnasium (GFG) in Pandemie-Zeiten
Gemüsedipp oder Grünkernfrikadelle?

Gemüse-Sticks mit Dipp - einer der Klassiker aus der Cafeteria des GFG.
  • Gemüse-Sticks mit Dipp - einer der Klassiker aus der Cafeteria des GFG.
  • Foto: Georg-Forster-Gymnasium
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Lieber einen knackigen Gemüsedipp oder die Grünkernfrikadelle, dazu noch eine Vollkornwaffel oder das Quarkbrötchen? Das klingt verlockend und würde auch zwischen zwei Video-Konferenz gut schmecken – und wird doch morgens schmerzlich vermisst, von den Schülern und den Mitgliedern des Kollegiums am Georg-Forster-Gymnasium gleichermaßen.

Denn es handelt sich um die Klassiker in der Cafeteria am Georg-Forster-Gymnasium, und die ist gerade wieder geschlossen. Schließlich ist der Großteil der Schüler zu Hause.
Die Pandemie ist auch an der Cafeteria nicht spurlos vorbeigegangen: Nach der ersten Betriebspause während des ersten Lockdowns haben Vera von Holten als Leiterin der Cafeteria und die Schulleitung ein Hygiene-Konzept erstellt, bevor die Cafeteria wieder öffnen konnte. Die Neuerungen waren für alle offensichtlich: Für den Verkauf stellten sich die Schüler – "very british" – in eine vorbildliche Warteschlange und erwarben den Frühstücksnack nach einem kurzen Stopp am Spender für Desinfektionsmittel bei einer der ehrenamtlichen Mitarbeitern durchs offene Fenster zum Atrium. „Zuletzt war es wegen der kühlen Temperaturen schon recht frisch am Verkaufsfenster. Aber es gilt für unser ganzes Team, dass wir froh waren, hier wieder gemeinsam die Cafeteria zu betreiben. Schließlich macht es schon Spaß und motiviert, den Schülerinnen und Schülern morgens ein Frühstück oder am besten auch mittags ein warmes Essen wie zu Hause anbieten zu können,“ kommentierte Vera von Holten die gemeinsamen Erfahrungen des Cafeteria-Teams, das zehn ehrenamtlichen Engagierte tragen.
Weniger offensichtlich waren die finanziellen Folgen der Pandemie. Die fehlenden Einnahmen durch den Verkauf ließen die finanziellen Rücklagen des Vereins angesichts der laufenden Kosten schwinden. Dieses Defizit konnten auch die Jahresbeiträge der gut 100 Mitglieder nicht gänzlich auffangen, die zwischen 5 Euro für einen Jugendlichen und 15 Euro für Lehrkräfte und Erwachsene betragen. „Die Idee, das Kollegium könne zugunsten des Cafeteria-Vereins spenden, die während der letzten Lehrerkonferenz 2020 aufkam, hat mich sehr gefreut. Die erzielten 600 Euro haben uns nicht nur finanziell gutgetan, sondern auch eine große Wertschätzung ausgedrückt. Mit diesem Zuschuss sehen wir etwas optimistischer in das neue Jahr,“ resümiert Thomas Haubruck, Vorsitzender des Vereins und Lehrer am GFG, die aktuelle finanzielle Lage des Cafeteria-Vereins.
Dietlind Frommann-Grün, stellvertretende Schulleiterin des GFG, unterstreicht die Bedeutung einer eigenen Cafeteria: „Die Snacks bereiten die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Cafeteria jeden Morgen frisch zu und sie sind nicht nur gesund, sondern auch lecker. Das tut nicht nur hungrigen Schülern gut, sondern auch den Lehrern und. Ich hoffe sehr, dass die Cafeteria bald wieder öffnen kann und wir dann auch den neu eingerichteten Speiseraum benutzen können und möchte mich bei dieser Gelegenheit ausdrücklich bei dem Cafeteria-Team bedanken, das dieses Angebot überhaupt erst ermöglicht.“
Wer den Cafeteria-Verein als Mitglied unterstützen möchten, findet die Beitrittserklärung unter http://www.gymnasium-kamp-lintfort.de/images/pdf_static/beitrittserklaerung_cafeteria.pdf.

Autor:

Lokalkompass Moers aus Moers

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