Friday for Future
Antrag zum Antrag zum Klimanotstand mit überwältigender Mehrheit im Umweltausschuss angenommen

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Einstimmig bei nur zwei Enthaltungen hat der Umweltausschuss der Stadt Kleve den Antrag der Friday for Future-Bewegung zum Klimanotstand befürwortet. Damit sind nun die Chancen groß, dass auch der Rat der Stadt sich dieser Bewegung anschließt.

Vertreter aller Parteien bekräftigen, alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Klimaziele der UNO-Konferenzen einzuhalten. Klimaschtz dürfe sich nicht in Symbolpolitik erschöpfen. Die meisten Parteien im Rat - bis auf die FDP - können sich auch dem Begriff „Klimanotstand“ zu eigen machen.

Da die Geschäftsordnung des Rates normalerweise nur Redebeiträge von gewählten Mitgliedern zulässt, hatte der Ausschussvorsitzende Michael Bay die Sitzung formell unterbrochen, um zwei Vertretern der Klima-Initiative die Gelegenheit zu einem Statement zu geben. Das wurde dann von Daniel Boßmann-van Husen und Jannik Berbalk wahr genommen. Die beiden Schüler begründeten n nicht nur ihren Antrag, sondern gaben auch eine Fülle von Beispielen, wie ihren Forderungen umgesetzt werden könnten. Bürgermeisterin Sonja Northing zeigte sich sehr angetan von den Vorschlägen und bat, diese schriftlich einzureichen, damit sie dem Protokoll beigefügt werden könnten. Sie betonte, Klimaschtz dürfe sich nicht in Symbolpolitik erschöpfen. Auch die stadt Kleve müsse ernst machen.

Nach ausführlicher Diskussion formulierte der erste Beigeordnete der Stadt, Willibrord Haas, einen Beschlussvorschlag, der allgemein Beifall fand. Die Verwaltung will nun einen Klimaschutzbeauftragten einstellen, der das Themenfeld professionell bearbeiten soll.

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