Der Beigeordnete Jürgen Rauer wehrt sich zu Recht gegen Besserwisser Michael Bay (Grüne)

Bürgermeisterin Sonja Northing (r.) weist den Vorwurf des manipulativen Vorgehens durch den Baudezernenten Jürgen Rauer (l.) ebenso wie den unqualifizierten Pauschalvorwurf der Inkompetenz der Verwaltung mit Entschiedenheit zurück
  • Bürgermeisterin Sonja Northing (r.) weist den Vorwurf des manipulativen Vorgehens durch den Baudezernenten Jürgen Rauer (l.) ebenso wie den unqualifizierten Pauschalvorwurf der Inkompetenz der Verwaltung mit Entschiedenheit zurück
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Da ist dem Technischen Beigeordneten der Stadt Kleve aber der Kragen geplatzt. Jürgen Rauer weiß natürlich, dass sein Dezernat kritisiert wird, weil vom Stadtrat beschlossene Schulbaumaßnahmen sich immer wieder verzögern.

In einer öffentlichen Stellungnahme wehrte sich Rauer jetzt aber gegen die jüngsten Vorwürfe des Stadtverordneten Michael Bay (Bündnis 90/Die Grünen), der der Verwaltung manipulatives Vorgehen und Inkompetenz vorgeworfen hatte.
Wahrscheinlich fühlt sich Bay durch die Stellungnahme von Rauer noch geadelt. Es geht dem selbstverliebten Politiker natürlich nicht um die Sache, sondern allein darum, die Verwaltungsspitze zu triezen. Bay, Diplompsychologe und Psychotherapeut in der LVR-Klinik, hat ja nicht zu wenig in der Birne. Er weiß ja, dass in dem chronisch unterbesetzten Bauamt derzeit drei Architekten-Stellen nicht besetzt sind. Und deshalb kann die Verwaltung logischerweise nicht alle politischen Beschlüsse so umsetzen wie gewünscht. Das ist parteiübergreifend ärgerlich, aber Tatsache. Trotzdem kloppt Bay wie ein Schaumschläger auf die Verwaltungsspitze drauf.
Die Klever Grünen erdulden seine Macho-Attitüden übrigens seit vielen Jahren.
Gilt eigentlich noch der lächerliche Maulkorb-Erlass der Klever Grünen aus dem Jahr 2015, nachdem Statements und Interviews mit grünen Politikern aus Kleve von Pressesprecher Michael Bay vor der Veröffentlichung autorisiert werden müssen?
Nicht nur mit solchen Spirenzchen hat sich Bay einen Namen bei Bündnis 90/Die Grünen gemacht. Außerhalb von Kleve konnte Bay nie politische Karriere machen. Bay wollte etwa immer gerne für den Kreistag aufgestellt werden. Es blieb ein einsamer Trip. Warum wohl hat die grüne Basis in den letzten Jahren verlässlich dafür gesorgt, dass ihr zynischer Parteifreund für diese Kandidatur keine Mehrheit bekam?

Hier lesen die offizielle Stellungnahme der Stadt Kleve

Autor:

Klaus Schürmanns aus Kleve

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