Die alten Magarinewerke werden abgerissen

Alle Fotos: Heinz Holzbach
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Ein großer Teil der ehemaligen Margarine-Werke wird noch in diesem Jahr dem Erdboden gleich gemacht.

Egal ob die große Produktionshalle oder die Raffinerie: „Die Gebäude werden abgerissen“, bestätigte Jochen Koenen von der Zevens Immobilien GmbH dem Wochenblatt. dem Klever Wochenblatt. Spätestens im nächsten Jahr wird zwischen Bahnhof und Hochschule nur noch eine 12 Hektar große Freifläche zu sehen sein. Mitten in der Stadt. Wie die künftig genutzt werden soll, steht noch nicht fest.

„Es handelt sich um eine Industriefläche. Planungshoheit hat die Stadt Kleve“, will Kämmerer Willibrord Haas zusammen mit Entwickler gemeinsam überlegen, „was dort hinpasst.“ Aber schon jetzt dürfte klar sein: Wenn dort Gewerbe zugelassen wird, darf das Angebot nicht zu Lasten der Geschäftsleute in der Innenstadt sein.
Nicht abgerissen wird das ehemalige Union-Verwaltungsgebäude. „Das wird zur Zeit entkernt“, berichtet Jochen Koenen über den Stand der Dinge. Wie das Gebäude künftig genutzt werden soll, steht noch nicht fest.
Keine Veränderungen wird des auf dem 10 Hektar großen Grundstück der Unilever Deutschland GmbH und dem Phoenix-Werk geben, in dem schwerpunktmäßig „Rama Cremefine“ hergestellt wird und zuletzt durch steigende Produktionszahlen Schlagzeilen machte.
Die Magarinewerke haben eine lange Tradition in Kleve. Simon van den Bergh begann am 20. August 1888 hier mit der Produktion. Später zählte das Klever Werk der Union zu den größten Grundnahrungsmittel-Herstellern Europas, 100.000 Tonnen Margarine wurden pro Jahr hergestellt. Im Jahr 2001 drohte die Schließung des Werkes, doch dann verkaufte Unilever das Werk an Bernd Zevens, der „Cleverstolz“ aber nur bis 2005 weiterführte.

Autor:

Klaus Schürmanns aus Kleve

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