300 neue Flüchtlinge in Kleve und Geldern angekommen

Landrat Wolfgang Spreen (2.v.li.) bei der Ankunft der ersten Flüchtlinge an der Sporthalle des Berufskollegs des Kreises in Kleve am Sonntagabend.
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Es war ein „Rennen gegen die Zeit“. Der Kreis Kleve musste kurzfristig Notunterkünfte für insgesamt 300 Personen benennen und umrüsten. Ab Montag sollten die ersten Flüchtlinge kommen. Doch dann verschärfte sich die bereits drastische Flüchtlingslage durch die fast 20.000 ankommenden Flüchtlinge in München in den vergangenen 30 Stunden noch einmal und die Bezirksregierung signalisierte eine weitere Beschleunigung der Ereignisse. „Wir haben schnell gehandelt. Alle zogen an einem Strang. Deshalb konnten wir bereits am Sonntagnachmittag der Bezirksregierung ‚grünes Licht‘ für die Belegung geben“, so Landrat Wolfgang Spreen. Ab 16.00 Uhr fuhren die Busse ab Dortmund Richtung Kleve und Geldern. Am frühen Abend kamen die ersten Flüchtlinge an der Sporthalle des Berufskollegs des Kreises in Kleve an, wo sie von Landrat Wolfgang Spreen begrüßt wurden. Alles war bereit: Unterkunft, Verpflegung, Betreuung.

Kurze Wege und Absprachen

Die Sporthallen der Berufskollegs des Kreises Kleve in Kleve und Geldern waren in den vergangenen zwei Tagen umgerüstet worden. Neue Verlegeböden zum Schutz der Hallenböden wurden eingezogen. Kurzfristig wurden 300 Betten mit Laken, Kissen und Decken organisiert. Hygieneartikel, Handtücher, Waschgelegenheiten, Verpflegung, Betreuung und Sicherheitsdienst waren nur einige der wichtigsten Punkte auf der To-Do-Liste. „Mit fast allen Lieferanten und Dienstleistern arbeiten wir seit langem zusammen. Das verkürzt die Wege und Absprachen“, so Spreen. „Ich danke allen Beteiligten für ihre Unterstützung bei der schnellen Lösung der praktischen und humanitären Fragen.“ In den nächsten Tagen werden die ankommenden Flüchtlinge gesundheitlich untersucht und registriert.

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