Sebastian Zablocki absolviert eine Ausbildung zum Pflegefachmann
„Traumjob gefunden“

Sebastian Zablocki (21) absolviert beim Caritasverband Kleve eine Ausbildung zum Pflegefachmann.
  • Sebastian Zablocki (21) absolviert beim Caritasverband Kleve eine Ausbildung zum Pflegefachmann.
  • Foto: CV Kleve/Julia Lörcks
  • hochgeladen von Tim Tripp

Sebastian Zablocki (21) absolviert beim Caritasverband Kleve eine Ausbildung zum Pflegefachmann. Nach nur sechs Monaten sagt der Klever: „Ich habe meinen Traumberuf gefunden. Eigentlich wollte er Bankkaufmann werden, doch nach nur einem Praktikumstag wusste er: „Das ist nichts für mich.“ Sebastian Zablocki sattelte um.

Kleve. Sebastian Zablocki ist der erste Auszubildende beim Caritasverband, der dort die sogenannte Generalistische Pflegeausbildung absolviert. Das ist das neue, universelle Berufsbild, das die Bundesregierung Anfang des Jahres aufgestellt hat. Der Caritasverband Kleve bildet dreimal im Jahr einen neuen Pflegefachmann/frau aus, jeweils zum 1. März, 1. August und 1. Oktober. Die neue Ausbildung dauert drei Jahre und ist unterteilt in Theorie und Praxis. „Der theoretische Unterricht findet bei unserem Kooperationspartner, die Berufsakademie für gesundheitliche Berufe in Kleve, statt. Sie hat bei den Bewerbern 50 Prozent Mitspracherecht. Die Praxisausbildung erfolgt in verschiedenen Einrichtungen“, erklärt Anne Huth, die beim Caritasverband Kleve die Ausbildung in der Pflege koordiniert. So hati Sebastian Zablocki zwei Monate Blockunterricht zum Start, danach zwei Monate Orientierungseinsatz in der Mobilen Pflege des Caritasverbandes in Kleve. Es folgt ein Monat Unterricht und danach wieder praktische Ausbildung.

Schwieriger Start

Der Start war durch die Pandemie alles andere als einfach. Nach zwei Wochen wurden alle Schüler ins Homeschooling geschickt. „Das war kein schöner Start“, gibt Zablocki zu. Auch die theoretische Ausbildung habe sich verändert. „Maske, Handschuhe und Desinfektionsmittel gehörten zwar schon vor COVID-19 zu unseren Arbeitsmitteln, aber gewiss nicht in diesen Mengen“, sagt Thomas Johannes, Leiter der Mobilen Pflege. Er war es auch, der Sebastian Zablocki nach seinem Wirtschaftsabitur am Berufskolleg Kleve und seinem abgebrochenen Praktikum bei einer Bank auf den Beruf des Pflegefachmannes beim Caritasverband aufmerksam gemacht hat. „Sebastian Zablocki ist ein richtiger Glückfall.“ Warum? Weil Zablocki gerne mit Menschen arbeitet. „Es macht mir Spaß, älteren Menschen zu helfen. Das Gefühl, etwas für sie zu tun, gibt mir unheimlich viel“, sagt er. Und damit ist auch die Kommunikation zwischen Pfleger und Patient gemeint. „Viele Klienten pflegen wir über Jahre, für sie sind wir oft der letzte Kontakt zur Außenwelt. Sie wollen wissen, was in den Nachrichten läuft, wer die Champions League gewonnen hat“, sagt Johannes. Wissen, was der Patient möchte, könne Zablocki sehr gut. Nicht umsonst ist er für viele der „Justin Bieber von Kleve“.

Autor:

Tim Tripp aus Kleve

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