Vorsicht: gefährliche Pyrotechnik

Die Bezirksregierung Düsseldorf wird auch in diesem Jahr darauf achten, dass nur "sicheres" Feuerwerk vom handel abgegeben wird. | Foto: Mara Laue
  • Die Bezirksregierung Düsseldorf wird auch in diesem Jahr darauf achten, dass nur "sicheres" Feuerwerk vom handel abgegeben wird.
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Die Bezirksregierung Düsseldorf teilt mit:

"Die Bezirksregierung Düsseldorf wird wie bereits in den Vorjahren den Verkauf
von Pyrotechnik verstärkt überwachen. Durch diese Kontrollen soll vermieden
werden, dass Feuerwerkskörper in Verkehr gebracht werden, die
nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Außerdem wird ein Augenmerk auf die Sicherheit in den Verkaufsstellen gelegt.

Bereits einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart, werden 23 speziell ausgebildete Beamte der Arbeitsschutzverwaltung Feuerwerksartikel, Lagerräume und Fluchtwege überprüfen. In diesem Jahr soll die Mängelquote von 10 Prozent aus dem Vorjahr deutlich unterschritten werden. Hierzu wurden im Laufe des Jahres viele Gespräche mit Unternehmern und Handelsketten geführt und auf die Gefahrenlage hingewiesen.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Sichtung und Einziehung von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern. Solche Ware ist aufgrund Ihrer Explosionsgewalt oder sonstigen nicht vorhersehbaren Eigenschaften eine erhebliche Gefahr für den Verbraucher.

Die häufig aus dem osteuropäischen Ausland stammenden Produkte bergen
nicht berechenbare Gefahren. Eine nicht vorhersehbare Eigenschaft ist z.B.
die sofortige Auslösung eines z.B. einer Feuerwerksbatterie nach dem Anzünden, obwohl man sich noch über oder unmittelbar neben dem Feuerwerksartikel aufhält. Dies kann unabsehbare gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben.

Leider häuft sich die Anzahl der nicht zugelassenen Artikel zunehmend, sodass
der Verbraucher hier sehr gut beraten ist auf eine entsprechende ordnungsgemäße Kennzeichnung zu achten. Diese beinhalten immer das BAMZeichen, neuere Artikel auch ein CE-Zeichen.

Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass die Firma Panda Feuerwerk GmbH
Feuerwerkskörper in den Verkehr gebracht hat, die nicht vorschriftsmäßig
sind. Die Firma wurde bereits aufgefordert das beanstandete Silvesterfeuerwerk
von den Händlern zurückzurufen. Sollten derartige Produkte bei unseren
Kontrollen aufgefunden werden, stellen wir sicher, dass diese nicht an
den Endverbraucher abgegeben werden."

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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