Mit der Busschule unterwegs.

Wie verhalte ich mic h im Bus? Auch hierfür gibt es nützliche Hinweise von Polizei und Busfahrer.
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  • hochgeladen von Jürgen Steinbrücker

Mitarbeiter/innen der WFB Langenfeld, Kronprinzstraße 39, machen Verkehrstraining

Langenfeld/Monheim. „Der Busfahrer ist verpflichtet, zu helfen.“ Dem Verkehrsmeister Eberhard Kleinert von den Bahnen der Stadt Monheim braucht man so etwas nicht extra zu sagen. Mit viel Umsicht, umfangreichem Wissen und großem Einfühlungsvermögen hat er einen besonderen Tag des Verkehrstrainings mit Mitarbeitern der WFB Langenfeld, Kronprinzstraße 39, bestritten. Ihm zur Seite stand Polizeioberkommissar Reimar Giesen von der Mettmanner Kreispolizei.

Sicher zur Werkstatt und wieder nach Hause zu gelangen und auch in der Freizeit sicher unterwegs zu sein, ist ein großes Anliegen der WFB Werkstätten. Ramon Göring vom Reha-Fachdienst, Gruppenleiter Uwe Sell und Arno Bäz führen das Verkehrstraining zusammen mit der Polizei durch, das auch ein Fußgängertraining einschließt. „Die Busschule der Bahnen der Stadt Monheim wurde 2011 in Kooperation mit der Kreispolizei ins Leben gerufen“, berichtet Reimar Giesen. „Vorne einsteigen, den Fahrausweis vorzeigen, hinten aussteigen“, stellt Giesen den Normalfall fest. „In der Rush-Our kann man mit Fahrausweis auch mal hinten einsteigen, damit es schneller geht“, ergänzt Kleinert. „Und wo sollten Sie am besten sitzen? Im Gang, damit man rasch den Platz wechseln kann, wenn man als Fahrgast mit Behinderung beleidigt, belästigt oder angegangen wird.“ Eberhard Kleinert kennt sich bestens in allen Fragen aus.

Wer nur einen Stehplatz hat, solle sich mit beiden Händen festhalten, um bei notwendigem scharfen Bremsen nicht umzufallen. Rucksäcke gehören zwischen die Beine, wegen der Verletzungs- und Diebstahlgefahr. Wer gehbehindert ist, möge um einen Platz bitten. „Es ist zu gefährlich, wenn solche Fahrgäste stehen“, sagt Kleinert. Und betont: „Im Zweifelsfall immer an den Busfahrer wenden, wenn es nicht klappt.“ Mit Humor und Überzeugungskraft hat Eberhard Kleinert schon viele Situationen gemeistert. Bei Gefahr im Verkehr kann es vorkommen, dass der Busfahrer stark bremsen muss. Wie viel Kraft die Bremsen im Notfall entwickeln, hat Eberhard Kleinert auf dem Gelände des Busdepots vorgeführt. „Achtung, ich bremse jetzt“, rief er, und alle hielten sich besonders gut fest.

Polizeioberkommissar Giesen und Verkehrsmeister Kleinert hatten noch viele Tipps parat. Zum Beispiel an der Bushaltestelle Abstand halten, weil der Bus ausschwenkt und zusätzlich der Außenspiegel noch weit in den Haltestellenbereich hineinragt. „Mindestens einen großen Schritt von der Bordsteinkante wegbleiben. Und beim Aussteigen erst nach links und
rechts schauen, ob Radfahrer kommen.“ Geübt wurde auch das Aufklappen der Plattform für Rollifahrer, das gleich mehrere Mitarbeiter ausprobierten. Und über Notfallsituationen informiert: Nothammer, Notausgänge, Nothahn an der Mitteltür. „Im Notfall sollte man immer die Ruhe bewahren“, betonte Kleinert.

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