Lüner SV: Mit sechs Punkten unter den Weihnachtsbaum

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Lünen. „Jetzt ist Schluss! Unsere Verletzungsmisere geht dem Ende zu. Wir wollen wieder gewinnen!“ Fußball-Westfalenligist Lüner SV fühlt sich nach der guten Leistung im Viertelfinale trotz der 0:4-Niederlage gegen den zwei Klassen höheren Regionalligisten SV Rödinghausen frisch gestärkt.
So sollen jetzt aus den beiden letzten Punktspielen des Jahres - zuerst in Lennestadt am Sonntag und sieben Tage später zuhause gegen Hordel - sechs von sechs möglichen Punkten geholt und unter den Weihnachtsbaum gelegt werden.
Lünen steht mit 20 Punkten bei einem Torverhältnis von 24:20 mit 20 Zählern auf dem neunten Platz. Gastgeber Lennestadt ist Dreizehnter mit 14 Punkten und hat mit 22:34 das deutliche schlechtere Torverhältnis.
Bester Torschütze der Sauerländer ist Florian Friedrichs mit sieben Treffern. Beim Lüner SV ist dies Marcel Ramsey, der einmal mehr traf.
Von den letzten fünf Punktspielen gewannen die beiden Konkurrenten jeweils die ersten beiden. Lennestadt verlor dann zweimal, spielte zuletzt 2:2 gegen Hordel. Der LSV gab dreimal alle Punkte ab.
Mit einem 4:1 über den SC Droishagen wurde der FCL jetzt wieder Kreispokalsieger. Allein drei Treffer erzielte Torjäger Friedrichs.
In der Saison 2016/17 standen sich LSV und FCL das erste und letzte Mal gegenüber. Klarer Sieger wurden die Lüner Löwen, die das Hinspiel mit 3:1 durch Treffer von Ricardo Ribeiro, Fabian Pfennigstorf und Daniel Mikuljanac gewannen. In Lennestadt gab es ein 3:0 durch Volkan Ekici, Pfennigstorf und Phil Rosenkranz.
Lennestadt stieg 2006 als Meister der A-Liga auf, hielt sich 2008/09 kurz in der Landesliga schaffte 1011/12 als Erster der Bezirksliga die Rückkehr auf Landesebene. 2016 glückte dort als Zweiter für ein Jahr der Sprung in die Westfalenliga und prompt, wieder als Zweiter die Rückkehr dorthin.
Lennestadt wie Lünen waren zuletzt im Westfalen-Pokal erfolgreich, siegte in der letzten Saison mit 2:1 in SuS Langscheid und gegen Lippstadt. Dann folgte in Runde 3 das Aus mit 0:2 gegen den späteren Westfalen-Pokal-Sieger FC Paderborn.

Rot-Weiß Lennestadt - Lünens Abstieg

Lennestadt - da war doch noch etwas? Ja es gibt noch Rot-Weiß Lennestadt, 2014 bis in die Kreisliga A abgestürzt. 1994 glückte den Rot-Weißen als erster Verein des Kreises Olpe der Aufstieg in die Oberliga. In zwei Serien trafen in der Westfalenliga RWL und LSV aufeinander. 1987/88 wurde dort Lünen Neunter, RW Lennestadt Dreizehnter.
Eine Saison später. Den 21. März 1989 werden die Lüner nie vergessen. Der noch locker zu schaffende Klassenerhalt wurde mit einem 0:4 in RWL verspielt, wurde der LSV mit 19:41 Punkten doch noch zum Abstieg verurteilt. Es war auch das Jahr, in dem Hermann Horn nach 40 Jahren als Geschäftsführer zurücktrat, zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Bernd Janning
Die Bilder von Günther Goldstein stammen vom Westfalen-Pokal-Viertelfinale Lüner SV gegen SV Rödinghausen.

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