Lüner erfüllte sich mit Tokio-Reise Kindheitstraum

Matthias Brandt mit dem Lüner Anzeiger in Tokio.
2Bilder
  • Matthias Brandt mit dem Lüner Anzeiger in Tokio.
  • Foto: Brandt
  • hochgeladen von Claudia Prawitt

Schon als Kind war Matthias Brandt ein großer Japan-Fan. Jetzt verwirklichte der Lüner seinen Traum und reiste gemeinsam mit seinem Sohn nach Tokio. Die Kultur hat es mir einfach angetan“, sagt Matthias Brand und erzählt von einem Referat, das er schon in der Schule gehalten hatte."

Als er nun nach all der Zeit tatsächlich im Reich der aufgehenden Sonne war, wurde er nicht enttäuscht - die neuntägige Reise war ein großes Erlebnis, die Menschen dort nett und freundlich. Besonders beeindruckt hat den Lüner, wie sauber in Tokio alles ist. „Da liegt kein Müll herum, keine Kaugummis kleben auf dem Boden.“ In der U-Bahn kann man vom Boden essen. „Alles ist geregelt, die Menschen gehen links und an jeder großes Kreuzung sitzt ein Polizist in einem Häuschen.“

Japaner mögen kein Gestikulieren

Die Verständigung war auch kein Problem, denn Brandts Sohn Krispin spricht Japanisch. Ansonsten kommt man auch mit Englisch gut zurecht. „Nur das Gestikulieren mögen die Japaner nicht“, erklärt der Lüner. Andere Länder, andere Sitten eben. Dazu zählt ganz sicher auch die Tatsache, dass japanische Smartphones beim Fotografieren ein Klickgeräusch machen (müssen). Diese Funktion ist fest eingebaut und kann nicht abgeschaltet werden. „Hintergrund ist, dass niemand heimlich, zum Beispiel in der vollen U-Bahn, Frauen unter den Rock knipst“, erklärt Matthias Brandt.

Hektische Betriebsamkeit

Voll ist es nicht nur in der U-Bahn. In Tokio herrscht hektische Betriebsamkeit. „Morgens um 6 Uhr geht es los, dann sind überall Menschen im Anzug oder Kostüm mit Aktenkoffern unterwegs. Auch Kimonos sieht man“, berichtet der Japan-Fan. Als Raucher muss man in Tokio in sogenannte „Smoking Areas“, die über die ganze Stadt verteilt sind. Da stehen dann Aschenbecher in der Größe einer 120-Liter-Mülltonne.

Natürlich besuchte Matthias Brandt viele Sehenswürdigkeiten in der Millionenstadt, wie zum Beispiel den Tempel und die Teichanlage im Ueno Park und das Nationalmuseum mit seinem Springbrunnen. Doch die Zeit reichte längst nicht für ganz Tokio aus. „Die andere Hälfte muss ich auch noch sehen“, hat sich der Lüner fest vorgenommen. Der Fuji Yama, auch Fuji San genannt, ist ein weiteres Traumziel. Und Träume sind dafür da, verwirklicht zu werden.

Matthias Brandt mit dem Lüner Anzeiger in Tokio.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen