Rund 120 Biker waren auf PoliTour auch durch Marl

Ein Gruß der über 100 Teilnehmer, der Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen und des Innenministers Herbert Reul von der letzten Station der ersten von zwei PoliTouren in diesem Jahr.
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  • Ein Gruß der über 100 Teilnehmer, der Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen und des Innenministers Herbert Reul von der letzten Station der ersten von zwei PoliTouren in diesem Jahr.
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Die erste von zwei diesjährigen PoliTouren ist am Sonntag (26. Mai) erfolgreich auf dem Verkehrsübungsplatz des ADAC in Recklinghausen zu Ende gegangen. Alle rund 120 Teilnehmer kamen wohlbehalten nach der rund achtstündigen Ausfahrt auf dem Gelände an.
Verpackt in dem Erlebnis einer gemeinsamen Ausfahrt geht es der Polizei bei der PoliTour vor allem darum, die Biker für Gefahren zu sensibilisieren, die während eines Motorradausflugs lauern und ihnen wertvolle Tipps an die Hand zu geben.

PoliTour ausgebucht

Innerhalb weniger Tage war die PoliTour auch in diesem Jahr ausgebucht. Das große Interesse an dem Präventionsangebot zeigt Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen, welchen Stellenwert das Präventionsangebot unter Motorradfahrern mittlerweile besitzt. "Die Überlegung, die Fahrerinnen und Fahrer auf Augenhöhe abzuholen, prägte von Beginn an die PoliTour. Informationen von erfahrenen Polizisten "vom Fach" - viele selbst Motorradfahrer - wirken besser als der erhobene Zeigefinger", so Zurhausen. Sie dankte allen Kooperationspartnern, die zum Erfolg der PoliTour beitragen. 

Den ganzen Tag waren die rund 120 Biker in den Kreisen Recklinghausen, Coesfeld und Borken unterwegs, um am Präventionsangebot des Polizeipräsidiums Recklinghausen sowie der Kreispolizeibehörden Coesfeld und Borken teilzunehmen.

Schilderungen eines Motorradfahrers

Jede der fünf Gruppen startete an unterschiedlichen Orten, fuhren aber zeitversetzt dieselben Stationen an - angeführt von einem Polizisten der Motorradstaffel und abgesichert durch einen erfahrenen Fahrer des Motorrad-Clubs Blue Knights Germany 17 Westmünsterland. Beispielsweise lernten die Biker am Longinusturm in Nottuln, den Helm eines Motorradfahrers abzunehmen und das Unfallopfer in die stabile Seitenlage zu legen. In der Polizeiunterkunft in Recklinghausen zeigte Notarzt Dr. Manuel Neisius Röntgenaufnahmen von gebrochenen Knochen und Aufnahmen von schweren Kopfverletzungen, was bei den Teilnehmern Eindruck hinterließ. Betroffen zeigten sie sich über die Schilderungen eines Motorradfahrers, der von seinen Verletzungen nach einem Unfall erzählte. Eine Autofahrerin erwischte den Biker vor ein paar Jahren. Eine gerissene Milz war nur eine seiner Verletzungen. Für Margret Hoffmann aus Recklinghausen steht fest: "Die Tour hat mir noch mal einen Blick darauf geben, Gefahrensituationen besser zu erkennen und mein eigenes Fahrverhalten kritisch zu hinterfragen."

Die zweite PoliTour findet am Sonntag, 16. Juni, statt, ist jedoch ebenfalls ausgebucht.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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