Zustand der Seen und Teiche in Marl verbessern!

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Die Werbung bei Besuchern und Einwohner unserer Stadt durch die Schönheit und die Sauberkeit der Parkanlagen sollte nicht unterschätzt werden.

Angeregt durch kritische Bürger hat es mehrere Besichtigungen von den Gewässern und deren Umfeld gegeben.
Die Stadt Marl hat,
1. den City See in der Stadtmitte, vor dem Rathaus
2. den See im Volkspark
3. den Teich an der Loemühle
4. den Teich im Gänsebrink.

Besonders der Teich im Gänsebrink fiel durch unangenehmen Geruch auf.
Herr Kisker, sachkundiger Bürger der Bürgerliste WiR für Marl machte dies zum Thema im zuständigen Ratsausschuss ZBH und Grünflächen. Er schilderte, im Umfeld der Seen und Teiche seien häufig Verschmutzungen und Müll vorzufinden.
In der Debatte wurde erklärt, dass der ökologische Zustand der Gewässer, mit Ausnahme des Teiches am Gänsebrink, ausreichend ist.
Baudezernent Seckler erklärte, mit der Verbesserung des ökologischen Zustandes des Teiches im Gänsebrink seien größere Baumaßnahmen/Erdbewegungen verbunden. In dem betroffenen Bereich wäre auch eine Altlast - eine ehemalige Deponie - vorhanden, die im Zuge der Maßnahme mit saniert werden müsse. Aus diesem Grund sei mit sehr hohen Kosten zu rechnen. Von der dort befindlichen ehemaligen Deponie gingen derzeit aber keine Gefahren aus, so dass man dort nicht zwangsläufig tätig werde müsse.
Der Antrag von WiR zur Erstellung eines Konzeptes, welches die Sauberkeit
und ökologische Beschaffenheit der städtischen Seen und Teiche in Zukunft sicherstellt, fand im Ausschuss keine Mehrheit.
Eine entsprechende Dienstanweisung zu erlassen, mit regelmäßige Kontrollen
in festen Zeitabständen, wurde ebenfalls abgelehnt.

Der mit hohen Kosten sanierte City See wird auch belastet durch Fütterungen mit Brotresten, die trotz aufklärender Schilder dort stattfinden.

Deshalb füttern wahre Tierfreunde Wasservögel nicht!

Ein See ist ein komplexes und vielfältiges Ökosystem. Ein Ökosystem wird von der Lebensgemeinschaft, also alle Lebewesen eines Lebensraums, und dem Lebensraum selbst gebildet.

Unsere Wasservögel sind Wildtiere, die hervorragend allein zurechtkommen und in der Natur genügend zu fressen finden. Sie benötigen deshalb kein Fast Food aus Menschenhand. Denn nichts anderes ist das Brot für die Vögel, deren Mägen von der Natur auf an Balaststoffen und Rohfasern reiches Futter eingerichtet sind. Wenn Wasservögel mit dem Fast Food Brot gefüttert werden, dann nehmen sie damit viel Energie auf, verbrauchen aber viel weniger als zur sonst üblichen Nahrungssuche. Durch diesen täglichen Energieüberschuss außerhalb von Zeiten extremen Frostes und zugefrorener Gewässer werden sie fettleibig. Auch Tiere sind bequem, wenn sie die Nahrung mundgerecht serviert bekommen. Dabei sind die Wasservögel von Natur aus so veranlagt, so viel zu fressen, wie sie können, bis Kropf und Magen voll sind. Sie merken dabei gar nicht den Unterschied im Energiegehalt der Nahrung.

Wahre Tierfreunde füttern Wasservögel nicht!

Das füttern mit Fast Food ist vielmehr Tierquälerei, auch wenn es den Vögeln zu gefallen scheint. Auch wenn es nicht ganz so extrem ist, ist es doch etwas mit dem Stopfen von Gänsen zu vergleichen. Dadurch will man eine total verfettete Gänseleber erzielen, damit die Pasteten dem Menschen schmecken. Doch die Tiere leiden darunter, wissen aber nicht warum.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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