„Für 19,90 Euro nicht möglich“

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Die vier Geschäftsführer der Stadtwerke in Balve, Hemer, Iserlohn und Menden standen beim WIN-Unternehmerfrühstück im Mittelpunkt, aber beim Impulsvorschlag von Geschäftsführer Franz-Josef Lohmann, „Wirtschaftsinitiative Nordkreis“, spitzten nicht nur die Bürgermeister ihre Ohren.
Es geht um die Bündelung kommunaler Aufgaben. Die WIN erkenne zwar die großen Sparbemühungen der einzelnen Städte an, erwähnte Lohmann. Es sind Fortschritte erzielt worden. Aber die seien oft nur durch schmerzhafte Belastungen für die Bürger möglich gewesen.
„Da haben wir uns Gedanken gemacht“, meinte der Geschäftsführer. „Und durch eine enge Zusammenarbeit können Qualität und Effizienz der Aufgabenwahrnehmung gesteigert werden.“ Einher- gehend mit Haushaltsverbesserungen.
Schrittweise sollten alle reinen Verwaltungsaufgaben zusammengeführt werden. Einschränkung: die Aufgaben haben keine kommunalpolitische Bedeutung oder erfordern Bürgernähe.
Dazu bietet die WIN ihre Hilfe an. Es soll damit auch unternehmerische Erfahrung in den Organisationsprozess eingebracht werden.
Bei diesem „Energiepolitischen Frühstück“ stellten die Stadtwerke-Geschäftsführer ihre Unternehmen vor. Zudem zeigten sowohl Gastgeber Bernd Reichelt (Menden)als auch Monika Otten (Hemer), Klaus Weimer (Iserlohn) und Hubertus Mühling (Balve, nur „Betriebsleiter“) auf, dass auf einigen Gebieten bereits Vereinbarungen getroffen worden sind. So hat die Stadt Balve eine „wasserleitungsmäßige Verbindung“ mit Menden. „Deshalb fließt Wasser von der Ruhr bis zur Lenne“, so Mühling.
Ein weiteres Thema, wo sich Gesprächsbedarf ergebe, sei die E-Mobilität, wie Bernd Reichelt der Runde von Wirtschaftsvertretern, Bürgermeistern und Landrat Thomas Gemke mitteilte. „Hier müssen wir eine vernünftige Infrastruktur aufbauen, damit überall Elektrotankstellen vorhanden sind“, pflichtete Klaus Weimer bei.
Für die Stadtwerke kann sich Telekomminikation beziehungsweise „Schnelles Internet“ als weiteres Standbein erweisen. Gerade für die Wirtschaft sei die Anbindung äußerst wichtig. Da hakte dann Landrat Thomas Gemke ein: „Wir wissen, dass diese Frage für unseren Standort von existenzieller Bedeutung ist. Und deshalb sind wir dran, damit dass Problem gelöst wird.“ Allerdings hob er auch den Zeigefinger: „Schnelles Internet für 19,90 Euro. Das wird sicherlich nicht funktionieren.“

Autor:

Peter Benedickt aus Fröndenberg/Ruhr

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