Mülheim-Malocher laden ein
Eine Zeitreise ins Campingvergnügen der Wirtschaftswunderjahre

Bärbel Essers, Gerd Kampfs und Bernd Simmerock in der kleinen Ausstellung.
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  • Bärbel Essers, Gerd Kampfs und Bernd Simmerock in der kleinen Ausstellung.
  • Foto: PR-Foto Köhring/AK
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Die Mülheimer Familienforscherin Bärbel Essers gehört zu den Mülheim-Malochern, die mit ihrem Ausstellungen in ihrem kleinen Geschichts- und Kulturladen an der Oberstraße 27 in den Räumen einer ehemaligen Bäckerei interessierte Mitbürger immer wieder zu einer Zeitreise einladen. Da sie und ihr Mülheim-Malocher-Kollege Dirk von Eicken begeisterte Camper sind, haben sie sich jahreszeitgerecht dieses Thema für die nächste Ausstellung vorgenommen, die vom 9. Juli bis zum 1. August im Kultur- und Geschichtsladen an der Oberstraße 27 zu sehen sein wird.

Der Sommer ist Urlaubs- und Camping-Zeit. „In den 1950er und 1960er Jahren hat mein Vater in seinem Geschäft unter den Bahnbögen an der Bahnstraße mit den dem Verkauf von Campingartikeln gutes Geld verdienen können erinnert sich Bärbel Essers. Für sie heißt Camping: „ganz einfach in der Natur zu sein und das Hier und Jetzt zu genießen.“ Bis heute ist sie der Einfachheit der Camping-Urlaube ihrer Kindheit treu geblieben. Von Caravans, die wie rollende Eigenheime daherkommen, hält sie nichts. Für sie ist Camping immer noch mit dem guten alten Zelten im Grünen verbunden.

Alte Schätzchen neu entdecken

In der kleinen Camping-Ausstellung kann man mit viel Liebe zum Detail in alten Kindheits- und Jugenderinnerungen schwelgen. Klappstühle und Gartentisch fehlen ebenso wenig wie das Campinggeschirr und der Propangaskocher. Auch die für den Zeltaufbau unentbehrliche Camping-Axt, der Notdurfteimer, der platzsparend einklappbare Waschtisch und die problemlos zum Sitzmöbel umzufunktionierende Luftmatratze fehlen nicht. Zeitgenössische Fotos und Zeitungsberichte rund um das Campingvergnügen an der Ruhr und anderswo runden die kleine, aber feine Zeitreise ins Camping-Urlaubsparadies der Wirtschaftswunderjahre ab.

Natürlich wollen die Campingenthusiasten Dirk von Eicken und Bärbel Essers, die beim Aufbau ihrer kleinen Ausstellung von ihren Mit-Malochern Bernd Simmrock und Gerd Kampf unterstützt werden, den interessierten Besuchern nicht nur ihre alten Schätzchen präsentieren , sondern auch mit ihnen ins Gespräch kommen und Erinnerungen austauschen.

Wer mag, ist immer dienstags mittwochs und donnerstags, jeweils zwischen 16 Uhr 30 und 18:30 Uhr eingeladen, im Kultur- und Geschichtsladen an der Oberstraße 27 vorbeizuschauen.

Bärbel Essers, Gerd Kampfs und Bernd Simmerock in der kleinen Ausstellung.
Dirk von Eicken und Bärbel Essers üben sich schon mal im Campinggefühl der Wirtschaftswunderjahre und lassen sich beim Aufbau ihrer Ausstellung vom Mit-Malocher Bernd Simmerock kräftig einschütten.
Autor:

Thomas Emons aus Mülheim an der Ruhr

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