Überfall am Postbank-Geldautomaten

Erneut wurde ein Kunde am Dienstagmittag, 8. Mai, an einem
Geldautomaten der Hauptpost überfallen.

Kurz nach 14 Uhr wollte ein 74- jähriger Mülheimer etwas Geld von seinem Konto abheben.
Nachdem er an dem im Vorraum stehenden Automaten seine Geheimzahl eingegeben hatte, schubsten ihn plötzlich zwei jugendliche Männer zur Seite. Sie hielten eine Zeitschrift vor den Bildschirm und gaben den höchsten
Geldbetrag ein. Lautstark machte der Senior auf die Attacke aufmerksam, worauf ihm sofort ein aus dem Kosovo stammender 44-jähriger Mülheimer zu Hilfe eilte.
Obwohl er die Täter zunächst festhielt, konnten diese sich durch massive Gegenwehr befreien. Der Helfer erlitt dabei leichte Verletzungen.
Von der Hauptpost rannten die beiden Räuber zunächst ins Forum, verließen es aber nach wenigen Metern wieder auf der gegenüberliegenden Seite. Am dortigen Parkplatz Eppinghofer Straße/ Am Löwenhof verlor sich ihre Spur.
Die beiden 15 bis 17 Jahre alten Männer sollen ein südeuropäisches Aussehen haben und nur 1,60 bis 1,65 Meter klein sein. Beide hatten kurze schwarze Haare.
Ein Räuber trug eine auffallende gelbe Hose, sein Komplize eine dunkle Weste. Das zuständige Kommissariat hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Fahndung gestaltet sich jedoch schwierig, da vermutlich keine Überwachungsaufnahmen von den Räubern gemacht wurden. Hinweise zum Überfall nimmt die Polizei unter ihrer zentralen Rufnummer Tel. 0201- 82 90 entgegen.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um verstärkte
Aufmerksamkeit an Geldautomaten. Achten sie während der Eingaben auf
ihre Umgebung. Sollten einem andere Personen nahe kommen oder verdächtig erscheinen, sollte man den Vorgang sofort abbrechen. Vorzugsweise sollten Bankautomaten, die im Sichtbereich von Angestellten liegen und an denen sich weitere Kunden aufhalten, genutzt werden. Im Zweifelsfall sind alle Geldinstitute bereit, ihren Kunden das Geld auch am Schalter auszuzahlen. Verdächtige Beobachtungen sollten unverzüglich dem polizeilichen Notruf gemeldet werden. So haben die Beamten die Möglichkeit, vor möglichen Straftaten ihren Schutz zu gewährleisten.

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