Kooperation für Schülerworkshops zum Thema Depression-Prävention mit Experten
Aufklärung über Depression und seelische Gesundheit für Schüler

Sie machen sich stark für einen Schülerworkschop zur seelischen Gesundheit (von links): Der Vorsitzende der Bürgerstiftung Mülheim an der Ruhr, Patrick Marx, seine Vorstandskollegin und Journalistin Gudrun Heyder, Beratungslehrerin Monika Blum von der Realschule Broich, der Präsident des Leionsclubs Mülheim an der Ruhr-Hellweg, Dr. Ulf Köller, die Caritas-Mitarbeiterin und Diplom-Psychologin Nicole Meyer und Caritas-vorstand Hans-Theo Horn.
  • Sie machen sich stark für einen Schülerworkschop zur seelischen Gesundheit (von links): Der Vorsitzende der Bürgerstiftung Mülheim an der Ruhr, Patrick Marx, seine Vorstandskollegin und Journalistin Gudrun Heyder, Beratungslehrerin Monika Blum von der Realschule Broich, der Präsident des Leionsclubs Mülheim an der Ruhr-Hellweg, Dr. Ulf Köller, die Caritas-Mitarbeiterin und Diplom-Psychologin Nicole Meyer und Caritas-vorstand Hans-Theo Horn.
  • Foto: Thomas Emons
  • hochgeladen von Thomas Emons

Die Welt-Gesundheitsorganisation WHO hat festgestellt, dass die Zahl der Menschen, die weltweit an Depressionen leiden, in den vergangenen zehn Jahren um 18 % auf 322 Millionen angestiegen sind. Betroffen sind 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. Zeit zum Gegensteuern, ehe das Kind in den Brunnen gefallen ist: Die Bürgerstiftung Mülheim an der Ruhr, der Lionsclub Mülheim an der Ruhr Hellweg und die Caritas werden auch im jetzt angelaufenen Schuljahr einen Workshop für seelische Gesundheit finanzieren und durchführen, von dem neunte Schulklassen profitieren. "Im vergangenen Schuljahr haben wir 22 Klassen besucht und in diesem Schuljahr werden es auch 22 oder sogar 23 sein", sagt Nicole Meyer von der Caritas.

Die Diplom-Sozialpädagogin und systemische Familientherapeutin besucht mit mit derzeit insgesamt zehn "persönlichen Experten", dass sind Menschen, die seelisch krank waren oder noch sind. neunte Klassen, um sich einen ganzen Tag Zeit zunehmen, um mit den 14- und 15-jährigen Jugendlichen darüber zu sprechen: "Was tut mir gut? Wo kann ich mir Hilfe holen und wie gehe ich mit Konflikten und Problemen, ohne gleich auszurasten?"

Einfühlsame und interessierte Schüler

"Es ist großartig, zu sehen, wie einfühlsam und interessiert die Schüler auf dieses schwierige Thema reagieren und wie die gemeinsame Erfahrung des Workshops den achtsamen Umgang in der Klassengemeinschaft fördert", sagt Monika Blum. Sie hat als Beratungslehrerin an der Realschule Broich erlebt wie der Workshops Türen geöffnet haben und Schüler dazu gebracht haben, sich oder ihren seelisch kranken Eltern professionelle Hilfe zu holen.
"Sich zum Beispiel einen Termin beim Psychotherapeuten zu holen, ist schon der erste Schritt der Therapie", sagt der Vorsitzende der Bürgerstiftung Patrick Marx. Ihn beeindruckte bei seiner Hospitanz in einem Schülerworkshop, "... dass selbst die coolsten Typen bereit waren, sich auf das Thema und die Fragen des Coach-Tandems einzulassen."
Für Mülheims ehemaligen Schuldezernenten Hans-Theo Horn, der als Mitglied des Lionsclubs Mülheim an der Ruhr-Hellweg und als Vorstand der Caritas bei diesem Projekt gleich zwei Hüte auf hat, steht fest: "Wenn es den von uns geförderten Schülerworkshop zur seelischen Gesundheit nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden." Horn steht als Vorsitzender eines Förderkreises für die sozialambulanten psychiatrischen Dienste des Caritas-Verbandes. Der 1920 von Pastor Konrad Jakobs gegründete katholische  Sozialverband hatte den vom Leipziger Verein Irrsinnig Menschlich entwickelten Schülerworkshop zur seelischen Gesundheit 2014 zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt für Mülheim aufgegriffen.

Die Stadtgemeinschaft stärken

Sein Lions-Bruder und amtierender Clubpräsident Ulf Koeller sind den mit Caritas-Profis und geschulten persönlichen Experten durchgeführten Schülerworkshop in einer Linie mit anderen sozialen Projekten, die sein Club finanziell unterstützt hat oder immer noch unterstützt. Das Spektrum reicht von der ökumenischen Telefonseelsorge über das stationäre Hospiz an der Friedrichstraße bis hin zur Sprachförderung. "Wie wollen als Lionsclubs Projekte ermöglichen, die den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt stärken und sie so lebenswerter machen", sagt Dr. Ulf Köller.

Mehr über den Verein Irrsinnig Menschlich

Autor:

Thomas Emons aus Mülheim an der Ruhr

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