Ausstellung im Kaisergarten
Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im Deutschen Sport bis 1933 und Danach

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Die Lebensgeschichten von 17 herausragenden deutsch-jüdischen Sportlerpersönlichkeiten stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung. Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“, die ab dem 18. April im Kaisergarten rund um die Rehberger Brücke zu sehen sein wird.

Überlebensgroße skulpturale Silhouetten erinnern dort an das Leben der Nationalspieler, Welt- und Europameister, Olympiasieger und Rekordhalter, an Ihre Verdienste für den Sport- und an die Zeit, in der sie Opfer des Rassenwahns der Nationalsozialisten wurden.

Nur weil sie Jüdinnen und Juden waren, wurden diese Frauen und Männer während der NS-Zeit aus Ihren Sportvereinen ausgeschlossen, ihre Titel wurden aberkannt. Es blieb nur die Flucht. Einige wurden jedoch deportiert und ermordet – wie der Fußballnationalspieler Julius Hirsch oder die zehnfache Deutsche Leichtathletikmeisterin Lilli Henoch.

Die AWO Oberhausen hat gemeinsam mit dem Stadtsportbund und der Gedenkhalle die bemerkenswerte und sehenswerte Präsentation nach Oberhausen geholt. Gefördert wird die Ausstellung vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Mitten im Kaisergarten wird sie zu einem Ort des Innehaltens und Nachdenkens – ein „Stolperstein“, der ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte aufschlägt und auch in der Gegenwart für Toleranz wirbt und sich gegen jeglichen Rassismus ausspricht. Die Ausstellung wird bis zum 02. Juni zu sehen sein.

Autor:

Dirk Paasch aus Oberhausen

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