Stadt nimmt Warnungen Ernst

Die Stadt Oberhausen nehme Hinweise aus der Bevölkerung zu vergifteten Hundeködern im Bereich des Osterfelder Volksgartens sehr ernst und gehe ihnen mit allen gebotenen Mitteln nach. So lässt es jetzt die Pressestelle der Stadt verlauten.
„Gleichzeitig mahnen wir vor allem Eltern von Kleinkindern und Hundehalter in diesem Gebiet zu besonderer Vorsicht“, so der Beigeordnete Peter Klunk. „Hier handelt es sich unter Umständen um eine heimtückische Gefährdung von Leib und Leben von Mensch und Tier, der wir in enger Abstimmung mit der Polizei begegnen.“
Unmittelbar nachdem die Stadtverwaltung am vergangenen Wochenende per Mail und Nachricht auf einem Anrufbeantworter des Bereichs Öffentliche Ordnung Hinweise aus der Bevölkerung erhalten hat, wurde der Osterfelder Volksgarten am Montag sorgfältig von Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes abgesucht. Allerdings ohne Ergebnis. Insbesondere durch das Herbstlaub gestaltet sich die Suche nach möglicherweise dort versteckten Giftködern schwierig. Darum hat die Stadt neben ihrem Kommunalen Ordnungsdienst auch die Mitarbeiter der Grünpflege des Oberhausener Gebäudemanagements OGM und der Straßenreinigung der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen um besondere Aufmerksamkeit gebeten. Darüber hinaus wurden noch am Montag erste Hinweisschilder auf mögliche Gefahren durch Giftköder im Volksgarten aufgehängt.
Neben einer engen Abstimmung mit dem Bezirksbeamten der Osterfelder Polizei und weiteren Kontrollen des Kommunalen Ordnungsdienstes setzt die Stadt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung: „Bisher haben wir nur Hinweise erhalten, die sich auf Gerüchte über Giftköder beziehen. Wir bitten Hundehalter oder Tierärzte, die unmittelbare Kenntnis von Vergiftungsfällen oder von Verdachtsfällen auf eine Vergiftung haben, sich direkt mit uns in Verbindung zu setzen“, so der Beigeordnete Klunk. Ansprechpartner ist der Bereich Öffentliche Ordnung unter der Rufnummer 825-25 38. Gleichzeitig bittet Klunk auch Anwohner und Spaziergänger, die Augen offenzuhalten und verdächtige Vorkommnisse unmittelbar an die Polizei zu melden.
Klunk unterstreicht noch mal: „Giftköder sind kein Dumme-Jungen-Streich. Hier handelt es sich um den Versuch einer Straftat mit schlimmen Folgen.“ In diesem Zusammenhang möchte sich die Stadt ausdrücklich entschuldigen, wenn durch die Stellungnahme eines Mitarbeiters der Eindruck entstanden sein sollte, sie nehme die Hinweise aus der Bevölkerung nicht ernst. Dieser Mitarbeiter ist selbst Halter eines Terriers und bedauert seine unglückliche Formulierung gegenüber einer Medienvertreterin.
Der Oberhausener Polizei lagen bis zur Anfrage des Wochen-Anzeigers keinerlei Anzeigen vor, dass in Osterfeld Giftköder ausgelegt worden sein. Pressesprecher Uwe Weighardt hierzu: „Wenn ein Hund mit dem Giftköder in Kontakt kommt, beziehungsweise ihn aufnimmt, sollte auf jeden Fall die Polizei oder das Ordnungsamt verständigt werden. Hier ist dann zu prüfen, ob ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt. Entsprechend wird eine Anzeige aufgenommen.“

Autor:

Klaus Bednarz aus Oberhausen

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