Jugendschach Emscher-Lippe
Lennart Faber ist Jugend-Blitzschachmeister

Hinten (v.l.): Tom Rebentisch, Lennart Faber, Diana Lazarev. Vorne (v.l.): Rouven Brans, Niclas Kausch, Alexandru Cosovan
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  • Hinten (v.l.): Tom Rebentisch, Lennart Faber, Diana Lazarev. Vorne (v.l.): Rouven Brans, Niclas Kausch, Alexandru Cosovan
  • hochgeladen von Marco Schwinning

Die Schachjugend Emscher-Lippe traf sich im Spiellokal der Spvgg. Sterkrade-Nord zum Turnier-Doppelpack aus Blitzmeisterschaft und Tandemmeisterschaft. Mit 27 Spielern und Spielerinnen aus sechs Vereinen war die Veranstaltung gut besucht, insbesondere wenn man bedenkt, dass parallel dazu die U10-Mannschaftsmeisterschaft auf Verbandsebene ausgetragen wurde und die Schachjugend NRW übers Wochenende zum für Mädchen sehr attraktiven Girls Camp einlud.

Gespielt wurden 7 Runden Schweizer System mit 5 Minuten Bedenkzeit pro Partie, und schon früh zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Turnierfavoriten Tom Rebentisch vom SV Horst-Emscher und Lennart Faber vom Oberhausener Schachverein 1887 ab. In der 4. Runde trafen sie dann aufeinander. Lennarts etwas glücklicher Sieg gegen den direkten Konkurrenten war bereits eine kleine Vorentscheidung. Nach zwei weiteren Punktgewinnen in Folge genügte ihm in der letzten Runde ein schnelles Remis zum Turniersieg mit 6,5 Punkten. Einen halben Punkt dahinter landete Tom Rebentisch auf dem 2. Platz vor Alexandru Cosovan (OSV 1887).

Die starke Leistung von Rouven Brans (SD Osterfeld) wurde ebenfalls belohnt. Als bester Spieler mit einer Wertungszahl (DWZ) unter 1000 landete er auf dem 4. Platz und erhielt dafür ebenso einen Pokal wie Niclas Kausch (Sterkrade-Nord) als bester Spieler mit einer DWZ unter 1200 auf dem 5. Platz. Bestes Mädchen wurde Diana Lazarev (Buer-Hassel) auf Platz 11.

Nach der Siegerehrung für die Blitzmeisterschaft ging es dann weiter mit der Tandemmeisterschaft, für die zum Teil vereinsübergreifende 2er-Teams gebildet wurden. Eine DWZ-Beschränkung sorgte für ein einigermaßen ausgeglichenes Teilnehmerfeld mit 13 Teams, gespielt wurden 5 Runden bei einer Bedenkzeit von 5 Minuten + 2 Sekunden Bonus pro Zug.

In dieser actiongeladenen Schachvariante, bei der geschlagene Figuren die Bretter wechseln, setzte sich schließlich der Geheimfavorit mit dem klangvollen Namen 99% niedlich durch: Joris und Swantje Minneken (beide Sterkrade-Nord) verteidigten mit einer lupenreinen Bilanz von fünf Siegen aus fünf Spielen ihren Tandem-Titel aus dem Jahr 2016. Dahinter landeten die Killertomaten (Tom Rebentisch, Joud Altinawi) und On fire (Lennart Faber, Razvan Grumaz).

Hinten (v.l.): Tom Rebentisch, Lennart Faber, Diana Lazarev. Vorne (v.l.): Rouven Brans, Niclas Kausch, Alexandru Cosovan
Von links: Julian Tepper, Joris Minneken, Joud Altinawi, Swantje Minneken, Niclas Kausch

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