Pflege und Gesundheit
1.000 Menschen vertrauen auf den Hausnotruf der Caritas

Die Anzahl an Hausnotruf-Kunden steigt stetig – jetzt ehrte die Caritas den 1.000sten Hausnotruf-Kunden.

Mit 600 Kunden übernahm Norbert Hufschmidt vor sechs Jahren die Aufgabe des Hausnotruf-Koordinators. Viele Jahre war er als Pflegedienstleitung unterschiedlicher Standorte der Caritas tätig. Daher weiß er genau, dass der Bedarf nach Sicherheit für ältere und behinderte Menschen häufig entscheidend ist, um möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben. Erstmals verzeichnete der Caritasverband Kleve e.V. 1.000 Kunden, die dieses Angebot nutzen. Dieser Anlass sorgte für große Freude, sodass es sich Hufschmidt nicht nehmen ließ, dem 1.000 Hausnotruf-Kunden persönlich „Danke für das Vertrauen“ zu sagen. Dabei handelt es sich um das Ehepaar Irmgard und Franz Ketzinger (83), die bereits 61 Jahre verheiratet sind. Das Ehepaar lebt seit 52 Jahren in seiner Wohnung und möchte dies auch weiterhin tun.

Zur Nutzung des Hausnotrufs kam es nach einem Sturz des Ehemanns. Die Senioren sind dem Rat ihrer Tochter Jutta Elbers gefolgt, den Hausnotruf zu nutzen, zumal der Ehemann den Pflegegrad 2 erhalten hatte. „Dass wir uns für die Caritas entschieden haben, war naheliegend. Mein Vater nahm bereits das Angebot der Mobilen Pflege der Caritas in Anspruch und war damit sehr zufrieden, was auch heute noch der Fall ist“, sagte Jutta Elbers. Ihr gibt das Hausnotruf-System die nötige Sicherheit, wenn tatsächlich einmal etwas passiert. „Dadurch ist im Ernstfall wesentlich schneller Hilfe sicher-gestellt. Das ist für uns sehr beruhigend“, sagte Elbers weiter.

Ob im Haus oder bei kleineren Besorgungen in der näheren Umgebung: Das Ehepaar trägt das Armband mit dem Funkfinger auch außerhalb ihrer Wohnung. „Ich muss nur drücken und weiß, dass Hilfe kommt“, sagte Franz Ketzinger. Im Gespräch mit dem Hausnotruf-Koordinator Norbert Hufschmidt wollte dessen Ehefrau wissen, ob es ratsam wäre, zwischenzeitlich einen Test zu machen, ob das System noch voll funktionstüchtig sei. „Dies empfehle ich unseren Kunden immer wieder“, sagte Hufschmidt. „Einfach den Knopf betätigen und den Mitarbeitern der Notrufzentrale sagen, dass es sich um einen Test handle und schon ist man beruhigt“, erklärte Hufschmidt. Für ihn war es eine Freude mit anzusehen, dass das Ehepaar dank Nutzung des Hausnotrufs und der pflegerischen Versorgung der Caritas zufrieden und sicher in den eigenen vier Wänden verweilt. Dank des Angebots „Essen auf Rädern“, das sie vom St. Marien Altenheim Haldern beziehen, sind sie rundum versorgt, um auch weiterhin ihre gemeinsame Zeit unter sich zu verbringen.

Autor:

Verena Rohde aus Kleve

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