"Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden!“
Starke Beteiligung bei der "Aktiven Mittagspause" der KPB Unna

Die "Aktive Mittagspause" am Standort in Unna wurde stark besucht. Foto: KPB Unna
  • Die "Aktive Mittagspause" am Standort in Unna wurde stark besucht. Foto: KPB Unna
  • hochgeladen von Carolin Plachetka

In ganz NRW haben von Dienstag, 12. bis Donnerstag,14. Februar, zahlreiche Polizistinnen und Polizisten, Tarifbeschäftigte und Verwaltungsbeamte der Polizei ihre Mittagspause demonstrativ vor der Tür ihrer Dienststelle verbracht, um gegen die Blockadehaltung der Länder bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst zu protestieren. Alleine vor dem KPB Unna gingen mehr als 130 Beschäftige kurzfristig auf die Straße.

Kreis Unna. Mit der "Aktiven Mittagspause" will die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihrer Forderung Nachdruck verleihen, dass die Beschäftigten des Landes endlich genauso bezahlt werden, wie die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen. „Wer in Unna bei der Polizei arbeitet bekommt zum Teil 300 Euro im Monat weniger als ein Beschäftigter, der genau die gleiche Tätigkeit bei der Bundespolizei ausübt. Dafür gibt es überhaupt keinen Grund! Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden!“, fordert die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Ute Horstmann.
Zusammen mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der Bildungsgewerkschaft GEW und dem Beamtenbund fordert die GdP, dass zudem die in den vergangenen Jahren entstandene Lücke zwischen dem Einkommen im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft geschlossen wird. „Wenn der öffentliche Dienst eine Zukunft haben soll, brauchen wir wettbewerbsfähige Einkommen. Sonst werden wir bald keine Fachleute mehr finden, die bei der Polizei arbeiten wollen“. Um das zu verhindern, fordern die Gewerkschaften für die Beschäftigten der Länder 6 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro für jeden. Zudem müssen die Entgelttabellen strukturell an die Bezahlung beim Bund und den Kommunen angepasst werden.
Die Beschäftigten bei der Polizei wollen ihre Protestaktionen bis zur nächsten Verhandlungsrunde am Donnerstag, 28. Februar, fortsetzen.

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