Kamen: Mehrgenerationenhaus der Familienbande bringt Alt und Jung zusammen
Top der Woche: Senioren werden "digitalisiert"

79 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und 45 Prozent der über 70-Jährigen sind inzwischen online. Die Jüngeren sollen den Ältern helfen, mit den digitalen Techniken leichter umzugehen. Foto: Anja Jungvogel
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Das Mehrgenerationenhaus der Familienbande in Kamen ist ab sofort als Standort des bundesweiten Projekts "Digital-Kompass aktiv". Jung und Alt unterstützen sich gegenseitig auf dem Weg ins Internet und in die digitale Welt.
Da die Kleinen aber meist schon mit Smartphone und Co. aufwachsen und sich der jüngeren Generation der Zugang zur digitalen Welt ohnehin leichter erschließt, soll vor allem die ältere Generation mit Angeboten wie „Café Digital“, „Internet für Senioren“ und „Handy-, Tablet-, und Smartphone-Sprechstunde“ unterstützt und gefördert werden.

Senioren "daddeln" mehr als früher

Laut des Digitalindex 2018/2019 nimmt die mobile Internetnutzung über Smartphone und Tablet besonders bei Senioren zu. 79 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und 45 Prozent der über 70-Jährigen sind inzwischen online.
„Wir möchten Hilfestellung geben und den älteren Menschen die digitale Welt näherbringen, damit sie diese für ihre persönliche Lebensgestaltung gewinnbringend nutzen können. Von der Videotelefonie mit den Enkelkindern über online Bestellung von Bahnfahrkarten bis hin zum Einkauf im Internet ist vieles denkbar“, sind sich Tanja Brückel und Nina Stollmann von der Familienbande einig.
Das Projekt Digital-Kompass arbeitet seit dem Jahr 2015 daran, ältere Menschen zum sicheren Umgang mit dem Internet und digitalen Diensten zu befähigen. Dazu werden Engagierte, die bereits gute Erfahrungen im täglichen Umgang mit Geräten und Internet gemacht haben, darin geschult, ihr Wissen an ältere Menschen weiterzugeben. In den nächsten Jahren sind insgesamt 75 dieser lokalen Anlaufstellen in Deutschland geplant. Ab dem 5. Juni ist die Stadt Kamen nun einer dieser Standorte.

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