Gestapo

Beiträge zum Thema Gestapo

Politik
Das bisher unveröffentlichte Foto, das im Original sechs mal neun Zentimeter groß ist, zeigt die Begräbnisfeier am Fuße der Innenstadtkirche St. Peter und Paul, den Schattenriss eines zerbombten Gebäudes auf der Oberstraße sowie einen Jeep der amerikanischen Militärpolizei.
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75 Jahre Weltkriegsende
Ratingens schwerer Neuanfang nach der "Stunde Null"

Zum 75. Mal jährt sich am Freitag, 8. Mai, das Ende des Zweiten Weltkriegs. Auch Ratingen war nach der "Stunde Null" von den Spuren des Krieges schwer gezeichnet. Ein bislang unveröffentlichtes Foto dokumentiert den Neuanfang. Es stammt von einem Niederländer, der von den Nationalsozialisten zwangsverpflichtet wurde, von 1942 bis 1945 im Ratinger Lichtspielhaus Capitol Filme vorzuführen. Heute befindet es sich im Archiv von Albert Köster, der bis vor einigen Jahren ein Kinomuseum auf der...

  • Ratingen
  • 08.05.20
Kultur
Die Ausstellung "Schicksalsort Gefängnis" zeigt eindrucksvolle Porträts.

"Schicksalsort Gefängnis": Vortagsreihe über Opfer der NS-Justiz in der Krümmede im Zentrum für Stadtgeschichte

„Geht es um den Nationalsozialismus“, stellt Dr. Ingrid Wölk, Leiterin des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte – Stadtarchiv, fest, „meinen viele, alles zu wissen. Dabei ist zum Beispiel über die Rolle der Gefängnisse in der NS-Zeit nach wie vor wenig bekannt.“ Dem Ziel, diese Wissenslücke nach und nach zu schließen, dient die Ausstellung „Schicksalsort Gefängnis. Opfer der NS-Justiz in der Krümmede“, die noch bis zum 26. Februar 2017 im Zentrum für Stadtgeschichte zu sehen ist. „Es geht...

  • Bochum
  • 09.11.16
Überregionales
Die Pressestelle der Bundespolizei berichtet von einem "selbstbewussten" Lüner.

Mann wohnt in der "Arschkopfstraße"

Ups, ein Lüner hat sich mit diesem Verhalten sicher keine Freunde bei der Bundespolizei gemacht: Der Mann dachte sich am Montag im Hauptbahnhof Dortmund erst eine falsche Adresse aus, beleidigte die Beamten dann als Gestapo-Mitarbeiter und zeigte zum Schluss noch den Hitlergruß. Auslöser der ganzen Geschichte war nach Angaben der Polizei offenbar ein Getränk. Der Mann (30) trank demnach den Fruchsaft in einer Drogerie im Hauptbahnhof, wollte dann das Geschäft verlassen - allerdings wohl ohne...

  • Lünen
  • 27.08.14
  • 1
Kultur
Noch ist es eine Baustelle, bald gelangen hier die Hotelgäste auf ihre Zimmer. Oben sieht man die Kreuzgewölbe aus der Zeit des Jesuitenklosters. In den Nischen der rechten Wand werden Kunstgegenstände aus der Sammlung des Hotelbesitzers ausgestellt. Foto: Siegel
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Vom Jesuitenkloster zum Stadthaus zum Hotel

Voraussichtlich im April nächsten Jahres verschwindet in der Altstadt eine große Baustelle. Dort, wo dann ein Hotel seinen Betrieb aufnehmen wird, liegt ein Stück Düsseldorfer Geschichte. Im Jahre 1619 berief Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm, der Großvater Jan Wellems, den Jesuitenorden nach Düsseldorf und wies ihm das Ossenbroich’sche Haus an der Mühlenstraße zu. Das Gebäude lag in einem Garten, dem heutigen Kanzleihof des Stadthauses. Dieses diente also als Jesuitenkloster, in dessen unmittelbarer...

  • Düsseldorf
  • 27.11.13
Überregionales

"Sie nahmen mir meinen Vater" - Die Biografie eines Kriegskindes

Als fünfjähriges Mädchen muss die kleine Helga Brose durch das heimische Hoffenster im ostpreußischen Rosenberg heimlich beobachten, wie sich eines Tages zwei Gestapo-Beamte in der Küche vor ihrem Vater Johann breit machen, der gerade beim Abendbrot zu Tisch sitzt. Es sind eher schemenhafte Erinnerungen. Da waren ganz sicher diese Stiefel der SS-Männer, die Pistolen, die in den schwarzen Lederhalftern steckten, und dann plötzlich auch Handschellen. Dann war da vor allem diese dunkle Angst, ein...

  • Monheim am Rhein
  • 08.12.11
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