Kita Junior Welt lud zum Musical "Wasserdicht"
Velberter Kinder begeistern 350 Zuschauer

Die Kleinsten der Kita Junior Welt führten in die Geschichte ein. Hier wurde ein Foto mit der wasserdichten Kamera gemacht, die kurze Zeit später im Meer versank. Foto: Falkenstein
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  • Die Kleinsten der Kita Junior Welt führten in die Geschichte ein. Hier wurde ein Foto mit der wasserdichten Kamera gemacht, die kurze Zeit später im Meer versank. Foto: Falkenstein
  • hochgeladen von Miriam Dabitsch

Sechs Monate lang wurde geprobt, getextet und einstudiert: Die Erzieher und 55 Kinder der Velberter Kita Junior Welt hatten ein Musical erarbeitet, das jetzt in der Aula der Gesamtschule Velbert zur Aufführung kam. 

"Wasserdicht" - der Name des Stücks verriet zunächst nicht viel über den Inhalt. Aber schon als sich der Vorhang öffnete und die ganz Kleinen (ab einem Jahr) in blau-weißer Marinekleidung auf der Bühne standen, im Hintergrund eine projizierte Strandlandschaft, daneben ein großes, rotes Segelboot mit der Aufschrift "Zwergenkutter", war klar, in welche Richtung es gehen sollte: In fünf Akten wurde die Geschichte um eine verlorene Kamera erzählt, die der Segelcrew ins Meer gefallen war und in der Unterwasserwelt für Aufruhr sorgte.

Geburtstag von Kalle, der Qualle

Da gab es Kalle, die Qualle, der gemeinsam mit anderen Quallen Geburtstag feierte und dabei das "ominöse Objekt" entdeckte. Besonders bei diesem Akt war das Spiel mit Licht. So hatten die weiß gekleideten Kinder einen Schirm mit angebrachten Tentakeln in der Hand, der in unterschiedlichen Farben illuminiert war. Dazu sangen die Kinder "Ich bin Kalle, die Qualle. Und ich hab' Geburtstag heut'".
Es folgten die Meerjungfrauen: "Wir segeln hier im Meer und wir schwimmen immer weiter..." Dann kam eine Welle und spülte das "Menschending", die Kamera, an. Die überwiegend aus Mädchen bestehende Gruppe war dank ihrer niedlichen, glänzenden und mit Tüll versehenen Kostüme ein Hingucker. 

Vermüllung der Meere

Nachdenklich und durchaus gesellschaftskritisch ging es bei den Regenbogenfischen weiter. Einer hatte sich in Plastikmüll verfangen, die Fische schwelgten in Erinnerungen, wie schön ihr Lebensraum einmal gewesen ist. Doch dann fassten sie neuen Mut und begannen aufzuräumen. "Wir setzen uns zur Wehr, denn den Müll, den wollen wir nicht" sangen sie und schwangen die Besen. Praktisch: Der Müll wurde durch den Anker eines Schiffes gleich abtransportiert - darin auch die Kamera. 

Piraten setzten Schlusspunkt

Zum Abschluss kamen die Piraten, buchstäblich durch die Hintertür. In einem großen Piratenschiff zogen die Jungen und Mädchen durch den Mittelgang des Publikums in Richtung Bühne. Dort angekommen, machten sie sich - wie für Piraten üblich - auf zur Schatzsuche. Der Plastikmüll und die Kamera waren zwischenzeitlich am Strand angespült worden. Pirat Alexander wurde in eine Höhle geschickt, dabei nahm er die Kamera mit, vergaß sie aber dort, als er Gold und Juwelen erblickte. 
Und weil ein Happy End natürlich nicht fehlen durfte, fanden zwei Kinder der Segelgruppe, die die Kamera verloren hatte, sie am Ende wieder. Als der Vorhang fiel, gab es lauten und anhaltenden Applaus sowie standing ovations für die Kinder und Erzieher. Auch Kita-Leiterin Beate Richter war zufrieden: "Die Kinder haben es toll gemacht. Alle waren auf der Bühne, keines hat geweint."

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