Happy Halloween! - Velbert hat ein Horror-Haus

Nichts für schwache Nerven: Wer kein Fan von Geistern und Gruselgestalten ist, sollte heute einen großen Bogen um die Gerhard-Hauptmann-Straße in Velbert machen.
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  • Nichts für schwache Nerven: Wer kein Fan von Geistern und Gruselgestalten ist, sollte heute einen großen Bogen um die Gerhard-Hauptmann-Straße in Velbert machen.
  • hochgeladen von Maren Menke

Längst nicht mehr nur in Amerika und Irland geistern in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November Gespenster, Hexen, Geister und gruselige Fabelwesen durch die Straßen. Auch hierzulande zählt Halloween inzwischen zu den beliebten Brauchtümern bei Groß und Klein. Vor allem Kinder haben Spaß daran, von Tür zu Tür zu ziehen und mit dem Spruch "Süßes oder Saures" gezielt ihre Beutel mit leckerem Naschwerk zu füllen. Heiligenhauser und Velberter Bürger sollten also vorbereitet sein, denn wer weiß, welche Rache ihnen sonst droht...

Schaurig-schön - so lässt sich das Horror-Haus von Siegfried Schütte und Corinna Lamarta bezeichnen. Die Velberter sind Halloween-Fans durch und durch. Seit inzwischen acht Jahren kann das auch jeder sehen, der in den Tagen vor dem 31. Oktober durch die Gerhard-Hauptmann-Straße geht. Gruselige Gestalten, Gespenster, mit Kunstblut verschmierte Puppen und mehr - was man hier sieht, ist nichts für schwache Nerven.

"Meine Leidenschaft für Halloween begann schon vor vielen Jahren", sagt Corinna Lamarta auf Nachfrage des Stadtanzeigers. "Ich habe zum Beispiel sehr gerne Gruselfilme zu diesem Thema geguckt." In ihrem Lebensgefährten Siegfried Schütte hat sie einen Gleichgesinnten gefunden, außerdem haben sich inzwischen viele Freunde und Bekannte vom Halloween-Wahn anstecken lassen. "Jedes Jahr findet am 31. Oktober bei uns eine große Grusel-Party im Haus statt, alle kommen verkleidet und haben eine Menge Spaß", so die Velberterin. Auch im Inneren des Hauses höre es mit der für viele gewöhnungsbedürftigen Dekoration rund um das Fest der Geister und Gespenster nicht auf. "Vieles hat sich über die Jahre hinweg angesammelt, sowohl die großen und kleinen Figuren als auch die verschiedensten Kostüme. Der Fundus ist groß." Ob der Sarg, die Guillotine oder die Grabsteine - ein großer Teil der schaurigen Kunstwerke wurde mit viel Liebe fürs Detail von Siegfried Schütte selber gebastelt und gebaut. Er ist es auch, der rund zweieinhalb Wochen mit Leiter, Stricken, Kabeln und mehr alles am Haus drapiert und befestigt. "Rund zwei Wochen sieht es dann so ,spooky' bei uns aus", sagt Corinna Lamarta.

Dass es in Velbert ein Horror-Haus gibt, hat sich inzwischen nicht nur bei der Nachbarschaft rumgesprochen. Viele Kinder und Erwachsene ziehen auch heute Abend wieder verkleidet durch die Straßen und gehen dabei bewusst zur Gerhard-Hauptmann-Straße. "In 2017 waren zwischen 18 und 22 Uhr rund 250 Leute hier", freut sich Corinna Lamarta über das Interesse. "Am frühen Abend sind es Kinder, die klassisch nach ,Süßem oder Saurem' fragen", so der Horror-Fan. "Zu späterer Stunde sind es eher Jugendliche und Erwachsene, die gerne Fotos mit den Grusel-Gestalten machen möchten."
Jeder sei willkommen, nur müsse man sich dann auf Eines einstellen: Erschreckt zu werden! Denn das lässt Siegfried Schütte sich ebenfalls nicht nehmen, schaurig kostümiert und mit lauten Geschrei plötzlich aus einem Versteck gesprungen zu kommen. "Natürlich achtet er dabei darauf, ob es kleinere Kinder sind oder Erwachsene mit stärkerem Nervenkostüm."

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