Der Müll wird weg gesaugt - TBV schaffen 18.000-Euro-Gerät an

Mit dem Straßenstaubsauger „Glutton“ sind die Mitarbeiter der Technischen Betriebe Velbert (TBV) seit einigen Wochen in den Fußgängerzonen der drei Velberter Stadtteile unterwegs.

Mit diesem 18.000 Euro teuren Straßenstaubsauger haben sich die TBV auch einen besonderen Reinigungsprofi geleistet. „Das Gerät kann an schwer zu reinigenden Stellen eingesetzt werden“, erläutert Bernd Wieneck, Geschäftsbereichsleiter bei den TBV. „Dazu zählen zum Beispiel Kopfsteinpflaster, in dessen Rillen sich Zigarettenkippen festgesetzt haben.“ Denn gerade diese könnten sowohl von den Handkolonnen mit Besen und Schaufel als auch von den Laubbläsern nur schwer entfernt werden.
„,Glutton‘ saugt diesen Unrat jedoch einfach auf“, so TBV-Mitarbeiter Michael Bethke, der vorführte, wie das Gerät zu bedienen ist. „Auch bei belegten Parkbuchten lässt er sich gut einsetzen, da das schmale Saugrohr zwischen die Fahrzeuge passt.“ Der selbstfahrende Straßenstaubsauger kann von nur einem TBV-Mitarbeiter bedient werden. „Er ist mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet und somit besonders leise und es entstehen keine schadstoffhaltigen Abgase“, sagt Wieneck.
Der aufgesaugte Abfall wird zunächst in einem Müllsack gesammelt. Die vollen Säcke werden schließlich nach Beendigung des zu reinigenden Reviers an den Straßenrand gestellt und von einem Pritschenwagen der TBV mitgenommen. „Eine Akkuladung hält etwa zwei Arbeitstage, danach muss ,Glutton‘ für acht Stunden in die Ladestation“, erklärt der TBV-Geschäftsbereichsleiter weiter.
Neben einzelnen Vertretern aus dem Stadtrat ließ sich auch Bürgermeister Dirk Lukrafka den neuen Reinigungsprofi vorstellen. „Die Wunschliste, die der Stadtanzeiger Niederberg mit Hilfe der Leser erstellt hat, hat mir gezeigt, dass die Sauberkeit unserer Stadt den Bürgern ein wichtiges Anliegen ist“, so Lukrafka. Zwar halte er die Arbeit der Technischen Betriebe Velbert ohnehin schon für gut, diese neue Anschaffung sei dennoch sehr sinnvoll, da gerade dieser kleine Müll in den Innenstadtbereichen den Velbertern ein Dorn im Auge sei. Dennoch dürfe man nicht vergessen, dass gerade in den Fußgängerzonen alle 50 Meter ein Mülleimer stehe. „Eigentlich soll der Müll von vornherein dort landen“, so Lukrafka.
Eingesetzt wird der Sauger abhängig vom Reinigungsbedarf in den Innenstadtbereichen der drei Stadtteile.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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