Symbolischer Spatenstich neben dem Sportzentrum
Eine Fußballstadion-Anlage für Velbert

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Mit einem symbolischen Spatenstich fiel nun der Startschuss für den Bau der Fußballstadion-Anlage am Sportzentrum in Velbert. Bürgermeister Dirk Lukrafka (von links), Dr. Linda Frenzel, Betriebsleiterin des Kultur- und Veranstaltungsbetriebs Velbert (KVBV), und Shamail Arshad, Vorsitzender des Betriebsausschusses des KVBV, begrüßten dazu viele interessierte Gäste und informierten über die Pläne.

Im Sommer 2020 soll die Anlage fertig gestellt und für den Spielbetrieb freigegeben werden. "Die erste Idee für dieses Stadion gab es bereits im Jahr 2004", erinnert der Bürgermeister, der hofft, dass der große Komplex nicht nur eine neue Heimat für die SSVg Velbert wird, sondern ebenfalls als Austragungsort für Heimspiele der weiteren Oberliga-Mannschaften SC Velbert und TVD Velbert viele Besucher anzieht. Darüber hinaus soll der Motorsportclub Neviges-Tönisheide zukünftig verschiedene Rennen und Veranstaltungen rund um die Plätze veranstalten können.

Neben dem Highlight - ein Stadion mit einem Großspielfeld mit Naturrasen - wird es ein Großspielfeld mit Kunstrasen sowie ein Kleinspielfeld mit Kunstrasen für das Training der Fußballmannschaften geben. Dazwischen entsteht ein Funktionsgebäude mit Umkleidekabinen, Räumlichkeiten für die Schiedsrichter und mehr, weiterhin nicht fehlen wird eine Tribüne mit 800 Sitzplätzen sowie genügend Stehplätze, die teilweise überdacht sind.

Kosten sind höher als ursprünglich kalkuliert

"Die Investitionskosten liegen voraussichtlich bei 9,8 Millionen Euro", so der Obere der Stadt. "Ursprünglich lag unsere Schätzung einmal bei 7,7 Millionen Euro. Wegen erhöhter Baukosten mussten wir diese aber korrigieren." Einige Ausschreibungen laufen noch, informiert Lukrafka weiter. "Fördermittel hat es für das Projekt leider keine gegeben."

Mit der Fußballstadion-Anlage wird der dritte von drei Bauabschnitten in Angriff genommen. "Zu Beginn der Planungen war eigentlich einmal angedacht, dass Stadion als erstes zu bauen", weiß Lukrafka. "Schließlich wurde aber die Entscheidung getroffen, erst das Sportzentrum, dann die Leichtathletik-Anlage und abschließend das Stadion zu bauen." Allein 7,5 Hektar umfasst die Fläche, auf der der neue Komplex mit Parkplätzen und Hauptzufahrt über die Bahnhofstraße entsteht. Daneben liegen das Emka-Sportzentrum und die Sportanlage, die laut Bürgermeister gut angenommen werden.

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