Technisches Hilfswerk Velbert hilft bei Einsatz nach Starkregen in Duisburg

Beginn der Arbeiten für die Fachgruppe Beleuchtung, THW Velbert.
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  • Beginn der Arbeiten für die Fachgruppe Beleuchtung, THW Velbert.
  • Foto: Sylvia Kleinrensing, THW Duisbung und Nico Johann, THW Velbert
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8.000 Sandsäcke für den Pootbach – Hochwasser nach Unwetter in Duisburg

Nach dem Unwetter in der vergangenen Woche war der Pootbach in Duisburg-Neudorf stark angestiegen und drohte ein Wohngebiet zu überschwemmen. Mit rund 130 Einsatzkräften aus den THW-Ortsverbänden Duisburg, Haan, Hilden, Ratingen, Solingen und Velbert unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) die Feuerwehr Duisburg bei den Deichsicherungsmaßnahmen.

Der Pootbach – ein großer Teil der Duisburger kennt erst jetzt seinen Namen, denn eigentlich fließt dieser kleine Bach eher idyllisch und unscheinbar als bedrohlich durch die Siedlungen in Duisburg-Neudorf - wurde zu einer Gefahr für die Anwohner. Innerhalb kürzester Zeit führte er durch das Unwetter Hochwasser und drohte Wohngebiete zu überschwemmen.

Gegen 17 Uhr rückten am Tag des schlimmen Unwetters daher die ersten Einheiten des THW-Duisburg aus, um die Feuerwehr zu unterstützen. Die ersten ehrenamtlichen Einsatzkräfte begaben sich zum Pumpen und zur Deichverteidigung an die Einsatzstelle, während die nächste Gruppe an der Duisburger Feuerwache 3 die erste Sandsackfüllanlage in Betrieb nahm. Das Ausmaß des Hochwassers und der Kampf gegen die Zeit machten Alarmierungen von weiteren THW-Ortsverbänden nötig. Nach und nach wurden weitere Einsatzkräfte aus Ratingen, Velbert, Hilden und Haan zur Hilfe gerufen.

Da absehbar wurde, dass die Arbeiten an der Einsatzstelle die ganze Nacht hindurch dauern würden, wurde die Velberter THW-Fachgruppe Beleuchtung mit der Ausleuchtung der Einsatzstelle beauftragt. Weiterhin übernahm der Velberter Zugtrupp die Führung der THW- und Feuerwehrkräfte auf Feuerwache 7 nach der dortigen Einrichtung eines zweiten Sandsackfüllplatzes. Eine Bergungsgruppe des THW Velbert half hier beim Befüllen und Transport der Sandsäcke. Wichtigstes Instrument jedoch blieb die Manpower der vielen ehrenamtlichen Helfer.

Währenddessen liefen die Maßnahmen am Pootbach auf Hochtouren. Neben der Erstellung eines Deiches aus den angelieferten Sandsäcken, verbauten die Einsatzkräfte mit Schaufeln und Schubkarren mehrere Tonnen Schotter. Insgesamt waren am Pootbach 130 THW-Einsatzkräfte aus dem Geschäftsführerbereich Düsseldorf im Einsatz, davon etwa zwanzig aus Velbert. Viele weitere hundert Kräfte der Feuerwehren Duisburg und Ratingen waren ebenso im Einsatz. Es wurden 125 Tonnen Sand und 50 Tonnen Schotter verbaut.

Autor:

Lokalkompass Niederberg aus Velbert

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