August-Bebel-Platz: Anhören und mitbestimmen

Am Mittwoch werden drei unterschiedliche Pläne zur Neugestaltung des August-Bebel-Platzes vorgestellt. ^Foto: Peter Mohr
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Die Meinung der Wattenscheider Bürger ist gefragt, so der Tenor der Stadtverwaltung. Am Mittwoch um 18 Uhr findet in der Lohnhalle der Zeche Holland ein offener Workshop zur Neugestaltung des August-Bebel-Platzes statt.

Drei unterschiedliche Pläne werden am Abend vorgestellt, entworfen von drei externen Büros. "Es gab kaum Tabus, was die Pläne angeht", so Burkhard Huhn vom Amt für Stadtplanung und Wohnen.
Es gehe vor allem darum, bei der Neugestaltung die unterschiedlichen Interessen zu berücksichtigen: Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV, Gewerbetreibende und betroffene Anwohner.
Der August-Bebel-Platz ist Wattenscheids Hauptverkehrsknotenpunkt. 13.000 Umsteiger im öffentlichen Nahverkehr gibt es dort täglich. Der "Komfort" für diese große Gruppe ist derzeit eher gering. Der heutige Bebel-Platz entstammt aus der autogesteuerten Planung der 1960er Jahre. Deswegen ist bei der Neuplanung auch entsprechende Weitsicht erforderlich.
Diplom-Ingenieur Karsten Schröder vom Stadtteilmanagement unterstreicht: "Die jetzt zu diskutierenden Pläne müssen zukunftstauglich sein und möglichst den Erfordernissen für die nächsten dreißig Jahre entsprechen."
Die drei Planungsbüros werden am Mittwoch in der Lohnhalle vertreten sein und in einem rund viertelstündigen Vortrag "ihr Projekt" vorstellen. Anschließend soll mit den Bürgern in kleinen Gruppen - nach Schwerpunkten getrennt - diskutiert werden. Auch der unabhängige Verkehrsplaner Hartmut Topp (von 1981 bis 2007 Professor an der TU Kaiserslautern) wird zu Wort kommen.
Vorab ließ sich die Stadtverwaltung nicht in die Karten schauen, was den Inhalt der drei Pläne betrifft. So ist auch eine Verkehrsberuhigung des Individualverkehrs am August-Bebel-Platz nicht ausgeschlossen, soll heißen, dass der PKW-Durchgangsverkehr künftig um den Wattenscheider Knotenpunkt herumgeleitet werden könnte.
Viel Stoff und drei spannende Pläne erwarten die Wattenscheider Bürger in der Lohnhalle. Und Karsten Schröder unterstrich mit Nachdruck: "Das Urteil der Bürger ist für uns ganz wichtig."

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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