Eilantrag "Vergewaltigungsopfer": Glaube statt Hilfe?

Wirft man der Piratenpartei doch oft Planlosigkeit vor, so kann ich ihren jüngsten Einsatz nur unterstützen. Am vergangenen Mittwoch (23.) wurde nach einem Eilantrag der Piraten eine Debatte zur allumfassenden medizinischen Versorgung von Vergewaltigungsopfern auch in katholischen Krankenhäusern geführt.

Im Falle einer jüngst geschehenen Vergewaltigung in Köln wurden einer Frau eine gynäkologische Behandlung in gleich zwei katholischen Krankenhäusern verwehrt. Doch darf man in solch einer Notsituation abweisen? Ich sage nein! Aus Glaubensgründen die „Pille danach“ nocht nicht einmal empfehlen zu dürfen, halte ich für falsch. In welchem Jahrhundert leben wir? Wer zum Teil durch Steuergelder finanziert wird, der muss auch im Sinne aller handeln. Auf der Homepage der Piratenfraktion ist nun Folgendes zu lesen: „Die Landesregierung wird sich nun dafür einsetzen, eine allumfassende medizinische Versorgung von Vergewaltigungsopfern auch in katholischen Krankenhäusern sicherzustellen.“ Ich hoffe, dass die Sache nicht nur eilig sondern auch langfristig Thema sein wird, und damit eine dogmenfreie Behandlung an jeder Stelle gesichert wird.

Den Eilantrag der Piratenfraktion können Sie hier http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-1953.pdf einsehen.

Autor:

Lauke Baston aus Wattenscheid

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