Stadt Bochum
Oberbürgermeister Thomas Eiskirch: „Ein gefährlicher Weg des Landes.“

Foto: Stadt Bochum

Steigende Infektionszahlen und Inzidenzwerte, eine massive Ausbreitung der britischen Variante des Corona-Virus, keine Impfung mit AstraZeneca. Deshalb ist auch in Bochum der Dortmunder Vorstoß, die Schulen zu schließen, auf viel Sympathie gestoßen.

„Mit Sorge haben wir die Absage der Landesregierung auf die von Dortmund beabsichtigte Aussetzung des Präsenzunterrichtes zur Kenntnis nehmen müssen“,
so OB Thomas Eiskirch.

Allein in Bochum sind rund 45000 meist junge Menschen in den Schulen präsent. „Gerade bei der leicht übertragbaren britischen Mutation liegt es auf der Hand, dass dadurch Infektionen gefördert werden“, so Eiskirch. „Nachgewiesene Infektionen an 29 Bochumer Schulen sind mehr als ein Alarmzeichen.“

Auch die Frage, wann und womit die Lehrerinnen und Lehrer geimpft werden sollen, bleibt bei allen Versprechungen der Landesregierung nach wie vor völlig offen. „Vor Wochen hat Ministerin Gebauer in Solingen bei sinkenden Inzidenzzahlen die Rückkehr in die Schulen mit Wechselunterricht strikt abgelehnt. Jetzt will sie mit aller Macht den Wechselunterricht – trotz dramatisch steigender Zahlen - durchziehen. Das ist ein gefährlicher Weg“, so Eiskirch.

Quelle: Stadt Bochum

Autor:

Rainer Bresslein aus Wattenscheid

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