Landesliga: Aufsteiger SW 08 zieht an DJK vorbei
Behrendt hadert mit dem Schiri

Dominik Wassi (2.v.l.) sah in Kirchhörde die Ampelkarte. Links der eingewechselte Ridvan Sari. Foto: Peter Mohr
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Aufsteiger SW Wattenscheid 08 hat am dritten Landesliga-Spieltag die DJK Wattenscheid in der Tabelle überholt - eine Woche vor dem direkten Aufeinandertreffen am Stadtgarten.

Nach zwei Remis zum Auftakt schaffte SW 08 am Sonntag an der Dickebankstraße einen 3:0-Erfolg gegen das noch sieglose Team von Viktoria Resse. David Schroven und Marc Pape trafen jeweils zum zweiten Mal in dieser Saison, ehe in der Schlussminute Cem Cece für die endgültige Entscheidung zugunsten der Truppe von Trainer Christian Möller sorgte. Die Schwarz-Weißen scheinen gut gerüstet zu sein für das Landesliga-Ortsderby am kommenden Sonntag.
Dies kann man von der DJK nicht sagen, denn bei der unglücklichen 0:1-Niederlage beim Tabellenführer in Kirchhörde kassierten Matthias Kaiser (30.) und Dominique Wassi (56.) jeweils die Ampelkarte und werden im Derby zuschauen müssen. Das gleiche Schicksal scheint Kapitän René Löhr zu drohen, der nach 32 Minuten mit einer Oberschenkelverletzung den Kunstrasen im Dortmunder Süden vorzeitig verlassen musste.
"Der Schiedsrichter scheint sich seine eigenen Regeln gemacht zu haben", haderte Coach Manni Behrendt (nicht zu Unrecht) mit der Leistung von Schiedsrichter Isa Efetürk, der in einer fairen Partie neunmal gelb gegen DJK und einmal gelb gegen die Gastgeber gezückt hatte. Stein des Anstoßes waren zwei spielentscheidende Szenen. Früh zückte er nach einem Allerweltsfoul die zweite gelbe Karte gegen "Mattes" Kaiser, und in der 53. Minute zeigte er mit einiger "Verzögerung" auf den Elfmeterpunkt, obwohl der Angreifer der Hausherren zum Abschluss gekommen war und das Leder gegen das Aluminium geschossen hatte.
Trotz Unterzahl hatte die DJK zunächst die deutlich besseren Chancen. Marco Gruner jagte das Leder nach einem vielversprechenden Konter (44.) knapp links am Kasten vorbei und Abwehrspieler Jan-Niklas Werthebach bekam das Leder nach einem scharfen Eckball aus kurzer Distanz nicht über die Torlinie (58.)
So war der höchst fragwürdige Strafstoß der Hausherren, den Ex-09er Simon Rudnik verwandelte, am Ende spielentscheidend.
"Kämpferisch war das top. Und wenn wir 11 gegen 11 gespielt hätten, wären wir ganz bestimmt nicht als Verlierer vom Platz gegangen", resümierte Manni Behrendt.

Fotos aus Kirchhörde

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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