Landesliga: Derby als letzter "Strohhalm"

Marvin Fahr (Mitte) wechselte im letzten Sommer aus Günnigfeld zur DJK. Foto: Peter Mohr
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Für die beiden Wattenscheider Landesligisten VfB Günnigfeld und DJK Wattenscheid steht im Nachholspiel am Samstag um 13.30 Uhr an der Kirchstraße jede Menge auf dem Spiel. Beide Teams benötigen jeden Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.

Jede Menge Fragezeichen gibt es in Sachen Aufstellung beim VfB Günnigfeld. Verletzte, Erkrankte, Gesperrte - Trainer Sascha Wolf ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Zum Training am Dienstag hatten sich nur ein halbes Dutzend Spieler eingefunden. "Das ist bitter, gerade vor diesem Spiel", so Wolf, der das Derby als letzten "Strohhalm" im Kampf um den Klassenerhalt bezeichnet.
Verzichten muss er beim nachbarschaftlichen Kräftemessen auf jeden Fall auf Abwehrroutinier Fredi Raymond, Torwart Sebastian Varenholz sowie auf die gesperrten "Mo" El Kasmi (Rot) und Tobias Torres (Gelb-Rot). Fraglich ist überdies das Mitwirken von Neuzugang Fabrice Meinert und Abdessamad Mougli.
"Das Hinspiel hat DJK gewonnen. Ich würde mich freuen, wenn es diesmal andersherum ausgeht. Ich glaube, wir brauchen die Punkte nötiger", so Wolf.
Auf Nachbarschaftshilfe vom Stadtgarten darf der VfB-Coach allerdings nicht hoffen, denn auch die DJK rangiert auf einem Abstiegsplatz. Und die personellen Probleme sind beim Gast nicht geringer.
Am Dienstag probierte Coach Tibor Bali in einem Testspiel gegen den SV Höntrop einiges aus. Das war auch nötig, denn im defensiven Mittelfeld herrscht Personalnot. Jonas Borin (Rot) und Julian Kaczmarek (5. gelbe Karte) sind gesperrt und Daniel Wolf (Umzug) ist verhindert. Möglicher "Sechser-Kandidat" ist Marcel Backes.Zudem drohen Kamil Kokoschka (muskuläre Probleme) und Matthias Kaiser (Beruf) auszufallen.

"Auch wenn es abgegriffen klingt, ein Derby ist ein Derby", will Bali nichts von einer Favoritenrolle wissen und verweist auf das turbulente Hinspiel, als seine Mannschaft rasch mit 0:2 im Hintertreffen lag.
Trotz aller Rivalität auf dem Rasen pflegen die Vereine ein freundschaftliches Verhältnis. Der VfB hat die DJK-Elf für nach dem Derby zum gemeinsamen Essen ins Vereinsheim eingeladen.
Die neutralen Fußballfreunde hätten wahrscheinlich nichts dagegen einzuwenden, wenn es ähnlich torreich zugeht wie im letzten August.

Hinspiel 3:7 - Tore: Kamil Kokoschka, Ridvan Sari (beide 2), Markus Maxellon, Marcel Backes, Marco Gruner - Max Schreier, Hakan Osma, Marvin Missun

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