Stadtteilkonferenz in Wattenscheid: Erste Projekte werden realisiert

Falko Kupsch, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Viktoria Wildförster, Karsten Schröder, Daniela Schaefer und Alexander Kutsch, Stadtteilmanagement, sowie Nils Leber (v. l.), Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, informieren über aktuelle Projekte und suchen Beiratsmitglieder für den Verfügungsfonds.
  • Falko Kupsch, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Viktoria Wildförster, Karsten Schröder, Daniela Schaefer und Alexander Kutsch, Stadtteilmanagement, sowie Nils Leber (v. l.), Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, informieren über aktuelle Projekte und suchen Beiratsmitglieder für den Verfügungsfonds.
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Seit Mai ist das Stadtteilmanagement mit seinem Büro an der Westenfelder Straße 1 zu Hause. Um über die Projekte für dieses Jahr zu informieren und einen Beirat aus der Bürgerschaft zu bilden, wird am Montag, 4. Juli, ab 18.30 Uhr zur ersten Stadtteilkonferenz in die Alte evangelische Kirche, Alter Markt 5, eingeladen.

Die Stadt Bochum hat das Stadterneurungsprogramm "Soziale Stadt - Gesundes Wattenscheid" gestartet und dafür fast 6,4 Millionen Euro Fördergelder bekommen. Nun werden die ersten geplanten Projekte in die Tat umgesetzt.

Erste Projekte werden umgesetzt

"Die Erneuerung der Parkanlage am Ehrenmal und die Fördermöglichkeiten für Eigentümer von Immobilien sind Themen, die auf der ersten Stadtteilkonferenz vorgestellt werden sollen", so Falko Kupsch vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt.
Die Konferenz soll Auftakt für den gemeinsamen Prozess innerhalb Wattenscheids sein, dabei steht die Beteiligung der Bürger an erster Stelle. Ein weiteres großes Thema, das Anfang Juli in den Fokus gerückt werden soll, ist die Sicherheit. Gemeinsam mit einer Expertin wird das Stadtteilmanagement die verschiedenen Projekte auch auf den Sicherheitsaspekt überprüfen.

Ankommen und gemeinsam wirken

Um die Bürger aktiv zu beteiligen und gemeinnützige Ideen zu verwirklichen, gibt es einen Verfügungsfonds, der einen Etat von 90.000 Euro monatlich umfasst. "Mit dem Verfügungsfonds sollen Maßnahmen von Bürgern für Bürger realisiert werden. Das können sportliche Aktionen für Schüler und Jugendliche, Seniorensparziergänge oder auch Stadtteilfeste sein. Die Ideen der Wattenscheider sind gefragt. Die maximale Fördersumme pro Projekt sind 5.00 Euro", erläutert Stadtteilmanager Karsten Schröder.
Die Entscheidung über die Bewilligung der Vorschläge aus der Wattenscheider Bürgerschaft trifft ein Beirat, für den aktuell noch Mitglieder gesucht werden. Er wird zur Hälfte aus Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils und zur anderen Hälfte aus Vertretern unterschiedlicher Zielgruppen zusammengesetzt.

Verfügungsfonds für Bürgerprojekte

"Interessierte, die Teil des Beirats werden möchten, können sich ab sofort bis zum 31. Juli bewerben. Voraussetzung ist ein Mindestalter von 16 Jahren und dass der erste Wohnsitz im Stadterneuerungsgebiet liegt", erklärt Stadtteilmanagerin Daniela Schaefers. Projektvorschläge können ab sofort im Stadtteilbüro eingereicht und besprochen werden.
Auch der die Bildung des Beirats wird Thema auf der Stadtteilkonferenz sein, ebenso wie ein Ausblick auf weitere Projekte. So wurde die Fassade der Pestalozzi Realschule bereits unter die Lupe genommen, die Aufarbeitung folgt in den Sommerferien. Ebenso werden die Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen zum Erhalt des Förderturms der Zeche Holland vorgestellt.

Erste Stadtteilkonferenz ermöglicht Austausch

Für die erste Stadtteilkonferenz hofft das Stadtteilmanagement auf eine große Beteiligung der Wattenscheider Bürger: "Der Abend wird sich so gestalten, dass zunächst eine Vorstellung der Maßnahmen für dieses Jahr im großen Kirchenraum geplant ist. Im Anschluss haben die Bürger dann die Möglichkeit, sich an fünf Ständen über die einzelnen genauer zu informieren", so Karsten Schröder.

Infos
Stadtteilmanagement Wattenscheid, Westenfelder Straße 1, Tel.: 9197930, E-Mail: info@wat-bewegen.de
Stadtteilkonferenz Wattenscheid-Mitte, 4. Juli, 18.30 Uhr, Alte ev. Kirche, Alter Markt 5

Autor:

Lauke Baston aus Wattenscheid

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