Neue Minigolfanlage nimmt Gestalt an
Alter Platz musste Kombibad weichen

von links nach rechts: Der ehemalige 1. Vorsitzende Werner Isselmann, Beigeordneter Rainer Benien, Werner Heinrich, Vereinsmitglied Holger Kastner, Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Geschäftsführer Marco Bettger und Mike Seidel (Betriebsleiter der ASG Wesel)
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  • von links nach rechts: Der ehemalige 1. Vorsitzende Werner Isselmann, Beigeordneter Rainer Benien, Werner Heinrich, Vereinsmitglied Holger Kastner, Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Geschäftsführer Marco Bettger und Mike Seidel (Betriebsleiter der ASG Wesel)
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Ebenso, wie die alte Minigolfanlage des in der ersten Bundesliga spielenden 1. Minigolfsportclubs (MSC) Wesel am Rheinbad, verfügt auch die neue über 18 Bahnen nach internationalem Turnierstandard. Notwendig wurde die Verlegung durch den Neubau des Kombibades am Rhein.

Den seinerzeit auslaufenden Pachtvertrag hatte die Stadt Wesel nicht verlängert. Dafür habe man sich entschlossen, eine neue adäquate Anlage zu bauen und zur Verfügung zu stellen. Die Stadt sei zwar nicht verpflichtet gewesen, einen Ersatz zu stellen, so Bürgermeisterin Ulrike Westkamp. „Wir wissen aber zu schätzen, dass der Verein über Jahrzehnte wertvolle Arbeit geleistet hat“. Die Lage mit Blick auf den Auesee hält Westkamp für noch besser als die am alten Standort. Zudem bilde sie einen weiteren Mosaikstein in der neuen Gestaltung der Aue, welche nach der Gesamtfertigstellung einen modernen Freizeit- und Naherholungsbereich am Rande der Weseler Innenstadt bilde. „Alles in allem eine Steigerung der Lebensqualität und eine Stärkung des für die Hansestadt wichtigen naturnahen, sanften Tourismus“, so das Resümee der Bürgermeisterin.
Noch befindet sich die Anlage in einem Zwischenstadium. Sind auch die Bahnen aus nachhaltigem zweilagigem Beton bereits fertiggestellt, so fehlen noch Bepflanzungen und das ebenfalls geplante solide Mehrzweckgebäude, welches sowohl dem Verein zusammen mit den Tauchern als Unterkunft, als auch den Besuchern als Gastronomie und WC Anlage dient. Die Ausschreibungen hierfür werden in den nächsten Tagen vorgenommen. Die Kosten für die neue Anlage bewegen sich bei 580.000 Euro zuzüglich der noch nicht zu beziffernden für das Mehrzweckgebäude. Bis die Anlage komplett fertiggestellt ist, wird der Spielbetrieb in der neuen Saison durch einen aufgestellten Container sichergestellt.

Ein lachendes und ein weinendes Auge

Der Verein selber sieht die Verlegung mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Soeben haben wir die Finanzierung des Vereinsgebäudes am alten Standort abgezahlt“, so der Geschäftsführer der Minigolfer, Marco Bettger und Kassierer Werner Heinrich ergänzt, „Auch die alten Bahnen waren kürzlich erneuert worden, als wir von der Verlegung noch nichts wussten“. „Allerdings“, so Bettger, „sind wir froh, dass uns diese mindestens genauso gute Ersatzlage angeboten wurde, denn die Stadt hätte es auch einfach beim Nichtverlängern des Pachtvertrages belassen können“. In dem Falle hätte der Verein das alte Gelände, wie der Vertrag es vorgesehen habe, „im weideähnlichen Zustand“ verlassen müssen, was natürlich mit einem erheblichen Aufwand und Kosten verbunden gewesen wäre.
Wenn auch die Mitglieder des MSC bereits auf den neuen Bahnen ihre Trainingsspiele absolvieren, so muss sich die Öffentlichkeit noch ein wenig gedulden. „Aber im Juli wird es soweit sein“, so Bettger, „dass die Bahnen auch den Besuchern zur Verfügung stehen werden und das zu den gewohnten familienfreundlichen Preisen“. Ein wenig Sorgen macht er sich noch über die Parkmöglichkeiten, denn momentan müssten die Fahrzeuge auf dem Parkplatz des benachbarten Strandbades abgestellt werden. Für eine Runde Minigolf seien hier jedoch die Gebühren zu hoch. „Aber da wird sich die Stadt sicherlich etwas einfallen lassen“, ist er sich sicher.

Randolf Vastmans

von links nach rechts: Der ehemalige 1. Vorsitzende Werner Isselmann, Beigeordneter Rainer Benien, Werner Heinrich, Vereinsmitglied Holger Kastner, Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Geschäftsführer Marco Bettger und Mike Seidel (Betriebsleiter der ASG Wesel)
Bürgermeisterin Ulrike Westkamp beim ersten Abschlag auf der neuen Anlage
Autor:

Randolf Vastmans aus Xanten

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