Warum man Angst haben muss, dass jugendliche Initiativen ins Leere laufen
+++ EILT! +++ Klima-Demo der Weseler Schüler dient daherlabernden Beobachtern als Armutszeugnis

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Es gibt Situationen, da schäme ich mich für meine Landsleute. Auch und speziell in Wesel. Nein, ich meine nicht die Europawahl, ich meine die "Fridays for Future"-Demos.

Vorhin marschierten sie wieder durch die City - rund 150 Schüler/innen, die sich für die wichtigste Sache der Welt engagieren: unsere Zukunft. Unbeirrt bemalen sie Plakate und skandieren mit den gängigen Slogans dort entlang, wo Andere ihren Einkaufsbummel tätigen oder ein Eis schlabbern.

So, und jetzt kommt's - das Peinliche, meine ich: Innerhalb von drei Minuten hörte ich ein halbes Dutzend abfällige Bemerkungen! Ein dunkelhaariger Twen flaniert mit zwei Kumpels vorbei und meint lässig grinsend: "Traurig - oder?!" Ein Herr um die Siebzig im E-Rolli ruft seinem Bekannten zu: "Bekloppt! Die rennen hier immer auf und ab!" Und eine Frau Ende Vierzig murmelt halblaut: "Die Schulschwänzer kommen!"

Ich sag's nochmal: Ich schäme mich für solche Leute. Das sind wohl diejenigen, die ihre dumme Bemerkung rausblasen, den nächsten Imbiss entern und sich ihr Fastfood in Plastik verpacken lassen.

Zu viel Vorurteil?
Tja, ich kann das auch!

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