Jusos Wesel wollen legale Graffitiflächen schaffen

Ein Beispiel für Kunst im öffentlichen Raum, hier am Andreas-Hermes-Platz in Hannover
  • Ein Beispiel für Kunst im öffentlichen Raum, hier am Andreas-Hermes-Platz in Hannover
  • Foto: Von EvK - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=85631495
  • hochgeladen von Maksim Bondarenko

Die Weseler SPD-Jugendorganisation schlägt vor, dass in der Stadt legale Graffitiflächen geschaffen werden. Ziel sei die Verhinderung von Sachbeschädigung und ein vielfältiges Stadtbild.

Die Weseler SPD-Jugend fordert in einem Antrag, dass in der Stadt mehrere legale Graffitiflächen geschaffen werden. Der Juso-Vorsitzende Maksim Bondarenko erläutert: „Wir wollen, dass Kunst im öffentlichen Raum geschaffen und von den Bürgerinnen und Bürgern auch erlebt werden kann.“

Freiflächen für Graffiti seien in vielen anderen Städten in der Vergangenheit angelegt worden, beispielsweise in Bochum, Münster oder Rostock. Diese Kunst sei laut den Jusos mittlerweile auch ein Ausdruck urbanen Lebensstils.

Neben einem vielfältigen und abwechslungsreichen Stadtbild können durch legale Freiflächen auch präventiv Sachbeschädigung verhindert werden. „Uns geht es nicht darum, flüchtig hingeschmierte Tags (sog. Signaturkürzel) zu fördern, sondern farbenfrohe Kunstwerke zu ermöglichen. Ein positives Beispiel war die Bemalung der alten Wahlplakate nach der Kommunalwahl“, unterstreicht Bondarenko weiter.

Benutzungsregeln für Graffitiwände

Die Weseler Jusos schlagen für die Nutzung der legalen Flächen Benutzungsregeln vor.
Künstlerische Betätigung sei nur auf den freien Flächen erwünscht. Außerhalb dieser Bereiche würden die einschlägigen straf- und zivilrechtlichen Bestimmungen gelten. Zudem werde man Darstellungen mit fremdenfeindlichen, rassistischen und antisemitischen sowie pornografischen Inhalten nicht tolerieren.

Die freigegebenen Flächen seien außerdem sauber zu hinterlassen, das Material müsse sachgerecht entsorgt werden. Auf den Freiflächen sollen keine flüchtig hingeschmierten Tags, sondern Kunstwerke zu sehen sein.
Mit diesen Benutzungsregeln machen andere Städte gute Erfahrungen, sodass sie auch in Wesel angewendet werden könnten.

Homepage der Stadt soll über Freiflächen informieren

Außerdem schlägt die SPD-Jugend vor, dass auf der Homepage der Stadt Wesel über die Standorte der Freiflächen für Graffiti informiert werden sollte. Eine Auflistung der legalen Flächen und der Benutzungsregeln auf der Homepage empfehle sich, damit Künstlerinnen und Künstler diese schnell und einfach finden können.

Autor:

Maksim Bondarenko aus Wesel

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