Pfleger mit Herz
Daniela Lange und Oksana Sarana sind Wittens Pflegerinnen mit Herz

Zur Familie zählt auch Bordeaux-Dogge Duke.  | Foto: Walter Demtröder
4Bilder
  • Zur Familie zählt auch Bordeaux-Dogge Duke.
  • Foto: Walter Demtröder
  • hochgeladen von Lokalkompass Witten

Sie hat Leidenschaft, Einfühlungsvermögen und Humor „Sie gab mir Glauben und Kraft, bis zur nächsten Augen-OP durchzuhalten“, schrieb unser Leser Mario Bischoff, der plötzlich und unerwartet erblindet war, über Altenpflegerin Daniela Lange – eine echte Pflegerin mit Herz, für die der Beruf schon früh eine Berufung war.
Während ihrer Schulzeit absolvierte Daniela Lange ein Praktikum in einem Altenheim. „Ich wusste: Das ist mein Job“, sagt sie. Nach ihrer Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin bei der Diakonie arbeitete sie zunächst stationär in einem Wittener Altenheim und später bei der Awo.
Seit zwei Jahren ist die 40-Jährige im ambulanten Dienst der Caritas tätig. „Ich möchte nichts anderes machen“, betont sie. „Man erlebt jeden Tag etwas neues, es ist nicht nur Pflege, sondern auch die Dankbarkeit der Patienten.“
Eine Grundvoraussetzung, um in der Pflege einen guten Job zu machen, ist die fachliche Kompetenz. „Die ist wichtig, um den Patienten die nötige Sicherheit zu geben“, so Daniela Lange, die in ihrer Freizeit gerne Sport treibt. Auch Familienausflüge mit ihrem Mann, ihren drei Söhnen und Bordeaux-Dogge Duke sowie Reisen mit dem Wohnwagen zählen zu den Freizeitaktivitäten der Wittenerin.
Doch was macht eine gute Pflegerin zu einer Pflegerin mit Herz? Daniela Lange: „Leidenschaft, Einfühlungsvermögen und Humor. Damit komme ich eigentlich immer gut durch.“

"Ich pflege so, wie ich später auch gepflegt werden möchte."

„Ich bin mit meinem Job sehr zufrieden und könnte mir vorstellen, ihn bis zur Rente zu machen“, sagt Oxana Sarana. Die 33-jährige Wittenerin arbeitet beim ak-mobil-Pflegedienst in Dortmund und ist von unserer Leserin Beate Pollmann als Pflegerin mit Herz vorgeschlagen worden.[/text_ohne]
„Sie ist der beste Pflegeengel der Welt“, schreibt Beate Pollmann, „sie kommt, wenn ich sie brauche und nimmt mich mit ihrer Tochter mit zu Ausflügen, damit ich mal aus dem Haus komme.“
Für Oksana Sarana ist das eine Selbstverständlichkeit. „Ich pflege die Leute so, wie ich später auch mal gepflegt werden möchte“, sagt sie, „und wenn jemand andere Zeiten haben möchte als die normalen und Hilfe braucht, komme ich auch.“ Dafür opfert Oksana Sarana auch schon mal ihre Mittagspause.
Sie nimmt sich immer Zeit für ihre Patienten. „Die von den Krankenkassen vorgeschriebene Zeit für die Medikamentengabe oder fürs Waschen reicht längst nicht aus“, weiß sie aus Erfahrung. „Zum Glück ist meine Chefin sehr kulant und fragt auch nach, wieviel Zeit ich für einen Patienten tatsächlich brauche.“
Bis zur Geburt ihrer Tochter vor sieben Jahren hatte Oksana Sarana als Arzthelferin gearbeitet und ist dann in die Pflege gewechselt. „Irgendwie liegt mir das wohl im Blut. Ich habe als Kind schon meiner Oma beim Sockenanziehen und Waschen geholfen“, sagt sie.
Und was macht den Reiz dieses Jobs aus? „Mit Menschen zusammen zu arbeiten und Menschen in ihrer Umgebung zu erleben“, sagt Oksana Sarana, die, neben der fachlichen Kompetenz, als wichtigste Eigenschaft, die im Pflegedienst mitgebracht werden muss, nennt: „Ein Herz, um Menschen zu verstehen.“

Autor:

Lokalkompass Witten aus Witten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

6 folgen diesem Profil

2 Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.