Fenster auf und Heizung aus - Schulen machen mit beim Projekt "Energie sparen in Witten"

Klimaschutzinitiative: Drei Klassen wurden für ihre erfolgreiche Teilnahme ausgezeichnet und erhielten im Ratssaal symbolisch einen Scheck über 1000 Euro, gestiftet von der Sparkassen- und Bürgerstiftung.
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  • Klimaschutzinitiative: Drei Klassen wurden für ihre erfolgreiche Teilnahme ausgezeichnet und erhielten im Ratssaal symbolisch einen Scheck über 1000 Euro, gestiftet von der Sparkassen- und Bürgerstiftung.
  • Foto: Barbara Zabka
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Seit mittlerweile zweieinhalb Jahren engagieren sich 13 Schulen in einem Klimaschutz-Projekt unter dem Motto "Mit Spaß Energie sparen in meiner Stadt Witten".

Kurz vor Projektende wurden jetzt die drei erfolgreichsten Schulen geehrt. Als Anerkennung für ihr Engagement erhielten sie eine Geldprämie in Höhe von je 1000 Euro. Die symbolischen Schecks erhielten die Schul-Delegationen bei einer kleinen Feierstunde in der guten Stube des Rathauses.

Zu den Siegern gehören die Vormholzer Grundschule, die Borbachschule und das Ruhrgymnasium. Ziel des Projektes war es, den Energie-Verbrauch zu reduzieren und somit weniger CO2 zu produzieren. Alle saßen dabei gemeinsam in einem Boot - Schüler, Lehrer und Hausmeister.

Die Sparkassen- und Bürgerstiftung stellte den teilnehmenden Klassen zu Beginn Koffer mit Messgeräten zur Verfügung. Projektleiter Jörg Ackermann besuchte die Schulen und gab Nachhilfe in Sachen Klimaschutz. Er erläuterte die Funktionsweise einer Heizung und die Erzeugung von Solarenergie. Er erklärte aber auch anschaulich den Unterschied zwischen fossilen Brennstoffen und regenerativer Energie.
Gleichzeitig arbeiteten die Schulen mit dem Experten individuelle Energiesparkonzepte aus. Fast nebenbei entwickelten sich auch neue Verhaltensmuster: Fenster auf und Heizung aus. Auch, dass man grundsätzlich in den Pausen das Licht ausschaltet. So malten die Schüler bunte Schilder und hängten diese an Fenster und Türen auf.

Es gab praktische Projekte mit einer Nebelmaschine, mit den Energiewächtern oder mit Sonne und Wind im Freien. Die Schüler beschäftigten sich mit den Fragen: "Was hält warm? Was hält kalt?" Eine positive Energiespar-Bilanz krönte die Preisverleihung. Im vergangenen Jahr wurden beispielsweise 290.000 Kilogramm CO2 im Sinne des Klimaschutzes eingespart. Oder anders ausgedrückt - das Stadtsäckel wurde um 56.000 Euro geschont.

Das Ruhrgymnasium hatte sogar einen Wunschzettel für weitere Einsparungen mitgebracht: eine neue Tür zum Pausenhof, Bewegungsmelder auf den Fluren und gedämmte Fenster zur Breiten Straße. Die Vormholzer Kinder rundeten mit ihrem Eisbären-Song die kleine Feierstunde ab. Klimaschutz ist spannend, kann Spaß machen, lohnt sich und ist notwendig. Da waren sich alle einig.

Autor:

Thomas Meißner aus Witten

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